Die NATTERNBUSCHER ÄNDERUNGSDENKEREI

präsentiert:


Wenn der Papst pupst,.....

..dann nur auf Latein.
Das versteht sich.
Wie sonst sollt`es sein?

Fromme Verse

META NOEITE! heißt wörtlich "Denkt um..." (...,die frohe Botschaft ist nahe oder so...). Der "heilige" Hieronymus übersetzte  - natürlich ganz ohne Hintergedanken - diese Stelle aus dem Matthäus- Evangelium mit "poenitentiam agite!", was dann Luther  folgerichtig als "Tut Buße!" übernahm. Dies wiederum setzt voraus, dass die Menschen Sünder sein müssen, für deren Sünden sich dann Jesus medienwirksam aufopfern kann. Ich bin aber ebensowenig Sünder wie jeder andere, aber auch nicht rundumkompatibel. Meine Moral muss nicht unbedingt der von anderen entsprechen, und eine absolute Wahrheit gibt es für mich nicht. Schon gar nicht wenn sie in der Bibel steht, die für mich das Musterbeispiel von  "Stille Post" ist. Wer daran glauben will, der soll es. Aber er soll mich damit in Ruhe lassen und nicht auf irgendwelche anderen Sekten oder anders Andersgläubige schimpfen oder herabschauen. Der 2012 aktuellen Karfreitagsanregung der Mainzer Giordano-Bruno-Gruppe "Sei schlau, verlass den Kirchenbau!" ( http://www.heise.de/tp/blogs/6/151752 ) bin ich als von Höllenqualen überzeugter Ex -Ministrant schon mit 14 Jahren während der Fastenzeit eher zwangsläufig gefolgt, als ich mich auf dem sonntäglichen Weg zur Kirche plötzlich nicht mehr schmerzfrei bewegen konnte. Es war eine Art Paulus-Saulus - Effekt, der meine Entscheidung in den anschließenden 4 Wochen im Krankenhaus reifen ließ: Ich dachte um, bin damit zufriedener geworden und brauchte auch keine Erbsünde zu vererben oder mich über den Hieronymus oder den Papst zu ärgern. Meine Religiosität kennt überhaupt keine vermenschlichten Götter oder irgendwelche Heilsbringer - und das ist für mich gut so. Und wenn ich mich gleich doch mit dem Hieronymus und dem Papst befasse, dann geschieht das lediglich aus Lust am Lästern.

Wenn am Pfingstsonntag der Papst pupst,
füllen sich lauernde Lungen
mit dem geheiligten Hauch,
der unerbittlich zu Kopf steigt.
Wenn früh am Morgen der Papst pupst,
leert sich zu Mittag die Kirche,
die sich am Nachmittag füllt,
mit scheinbar vergoldeten Nasen.
Wenn spät am Abend der Papst pupst,
dann hält der Hofstaat die Luft an.
Ist es vielleicht doch der letzte
der guten Geister gewesen?
Wenn gegen Ostern der Papst pupst,
wiegen sich Nonnen in Hoffnung
schmähend die häusliche Axt,
wenn ein Zimmermann werbend sich nähert.
Ein Typ namens Jesus, dem ging einst die Bibel
und das Gewese drum arg auf die Zwiebel.
Er lehnte sich auf
und bekam einen drauf:
Doch die Nachwelt fands gar nicht so übel.
Man nutzte sogar seine friedvollen Lehren
um Massen für sich mit Gewalt zu bekehren.
Folglich wurde vergöttert,
wer vorher zerschmettert.
Kein Wunder- er konnt sich eh nicht mehr wehren.
Da nennt sich einer Brückenbauer,
und präsentiert den Übergang
von Gott zum Menschen mittenmang
als stolzes Denkmal seiner Power.
Retour hingegen sei der Weg
aus seiner Sicht schmal und beschwerlich.
Da frage ich mich mal ganz ehrlich:
"Das fordert doch `nen Wackelsteg?"
Der Widerspruch von Ist und Soll
erschließt sich nur der Krämerseele:
Der Glanz der goldnen Brückenpfähle,
lenkt ab vom hohen Brückenzoll.
Ich sage euch:"Der Benedetto,
der hat so einiges in petto!
Wer denkt, dass im Dom bald das Demos kratiert,
der irrt, denn hier bleibt alles bene diktiert.
Im alter Frische wirken wieder
Opus Dei und Piusbrüder,
und für eine spannende Zukunft rüsten
sich Inquisitoren und Exorzisten.
Das bringt die Kirche gut voran
im Sinn der Vatikaliban."
Der Razzipapp verehrt auch Frauen,
solange sie nur blind vertrauen
dem greisen Gütezwerg als Gottersatz-
für Augenhöhe gibt es keinen Platz.
Gewiß des lammfrommen Applauses
ortet er sie im Rat des Hauses
und im Fortpflanzungsappa-Rat.
Wer dabei seinen Frieden hat
und möglichst etwas Müh und Leid,
wird marifiziert und gebenedeit.
Der Papatollah "Also:" spricht,
"Reformen? Nein! Die mag ich nicht!
Wen das besorgt, den werden wir entsorgen.
Wir bleiben wir auch übermorgen
und kaufen uns mit unserm Geld
die dritte, vierte, fünfte Welt!"
Magnum tibi gratiam
semper a core habeam!
Tu es magister meus
honestus PORCUS DEUS!
Dicebatur me esse aut simplicis,
incredibile aut inflexibilis.
Nunc sum, quid merui pridem,
sed semper etiam idem!
Osculi tibi fraterculus!
Benedictius - scis iam - sedecimus.
Ich bin weiß, du bist es nicht.
Ich bin gut, du böse.
Ich bin Papst, du Heidenwicht.
Ich bin Schoß, du Möse.
Außer weiß gibts nur noch schwarz,
außer Gotts nur Teufel.
Außerdem bin ich im Recht,
völlig außer Zweifel.
Spaßfrei ist der Pontifex
bei Kondomie und Spontisex.
Beim Blick aufs Ökumenetekel-
da beutelt ihn ersichtlich Ekel.
Doch seht das alles nicht so eng,
denn er ist keinesfalls nur streng:
Beim pastoralen Kinderschänden
lässt ers beim"Dududu!" bewenden.
Wenn du tot bist, biste tot.
Wenn du lebst, dann lebste.
Andernfalls verwursten dich
Händler, Ärzte, Päpste.
Die Muttis hängen hinten dran
am weitgegreisten Vatikahn.
Die Wandler auf seinen Oberdecks
sind Mixas, Meißners und Matusseks.
Der Jungfrau, fromm und grade geil,
wurde im Geiste ein Heil zuteil.
Da rief sie:" Ach du lieber Gott!
Wer macht mir denn da einen flott?"
Der liebe Gott hats amüsiert
realisiert und adoptiert
Vortrefflich reifen Papananen
in Talaren und Soutanen.
Man kann es auch im Rücken spüren,
dann kommts vom vielen Ornatieren.

Hieronymusgedichte

 

Hieronymusgedichte sind Vierzeiler auf den heiligen Hieronymus und seinen Löwen im Umfeld des Kölner Doms *, die sich immer auf a,a,b,b reimen und in deren ersten Hälfte H., sowie in deren zweiten Hälfte der L. vorkommen muss. Animiert dazu wurde ich durch folgendes Gedicht, dass ich irgendwann aufgegabelt hatte:

Der heilige Hieronymus,
der übt sich grad am Zungenkuß.
Dazu meint nur sein Löwe:
"Ich lupf derweil die Möwe."

Dem heiligen Hieronymus
wurd immer schlecht im Omnibus,
weil ihn der Löwe grauste,
der stets den Fahrer schmauste.
Am Firmament die Sterne twinklen,
Hieronymus muss dringendst pinkeln.
Den Leo zwickt ein Mörderfurz:
Der Schlaf wird diesmal wohl nur kurz.
Zur Pollenzeit plagt den Hieronymus
Mitunter erbärmlicher Nasenfluß,
was auch den Leu allergierte,
weil’s ihm die Mähne verschmierte.
Beim Blick nach unten irgendwie,
da dämmert es Hieronymi:
Wir beide werden älter!
Den Leo lässt das kälter
Des öftern packt Hieronymus
ob Vögeln ziemlicher Verdruss.
Schon bittet Leo Gott um Wunder:
"Hol ihm doch endlich einen runter!"
Es schwärmt mit großem Speichelfluss
von Schwarzbrot mit Hieronymus
der unbedachte Wüstenkönig.
Allein – geholfen hats ihm wenig
Der Ronny wird zwar oft verlacht,
weil er tagtäglich Platte macht.
Der Löwe aber denkt: Na watt!?
Der macht euch noch mal alle platt!!
Den heiligen Hieronymus,
den packte neulich Überdruss.
Der Löwe als sein bester Kenner
schnorrt ihm ein Bier vom Bahnhofspenner.
Der heilige Hieronymus
quatscht neuerdings fast nur noch Stuss.
Dem Löwe deucht: „Alles im Eimer:
Typischer Fall von Denkmalzheimer.“
.Dem heiligen Hieronymus
Sandte der Papst jüngst einen Gruß,
Zwar vergaß er dabei den Löwen daneben,
doch konnte ihm jener das locker vergeben.
"Hier, Ronny, muss die Hölle sein.
Die Leute schaun so finster drein!?"
"Nein, Leo, nein! Auf keinen Fall!!
Die ruhn sich aus für Karneval!"
Bisweilen schaut der Kirchenmann
den Löwen wie´ne Löwin an.
Dann spricht der Löwe:"Nein, nein, nein!
Hier, Ronny, muß ein Ende sein!"
Hieronymus hält eine Messe -
der Löwe hält drum seine Fresse.
Hieronymus, der predigt leise -
der Löwe denkt sich:"Schöne Scheiße!"
Hieronymus erhebt den Ton -
der Löwe denkt sich:"So ein Clown!"
Hieronymus beginnt zu beben-
der Löwe denkt:"So ist das eben!"
Hieronymus beginnt zu toben -
der Leu erhofft den Wink von oben.
Hieronymus schmeißt mit dem Kreuz -
drauf trollt der Löwe sich nach Deutz,
quer durch den Rhein, trotz großer Nässe:
denn dort ist  grade Porno-Messe.
Dem Ronny scheint den Marktler Sepp
tief drin ein ausgemachter Depp.
Er raunt dem Löwen voller Grausen:
"Der lässt die Pole Position sausen!"

Der Hieronymus ist gar nicht froh
über Ratzifatz und Meisner Joe.
Sein Löwe tröstet ihn unterdessen:
"Ich hab die beiden schon lange gefressen."

Der Löwe vom Hieronymus,
der schlabbert lieber Strahlerguß
aus Ronny´sRohr - der Menschenfresser,
denn Strahlergüsse schmecken besser.

Mein lieber Phallpoetikus,
nu sag schon, was hier Ronny muß?!
Und was das arme Wüstentier?
Das steht doch wirklich nicht dafür!

Der Ronny hegt gelinden Groll,
weil der nen AIDS-Test machen soll.
Denn LEO, dieses dumme Vieh,
der macht auf Latex-Allergie.
Der Ronny sieht schnöde sich ausgesetzt,
als Denkmal allem, was schabt und was ätzt-
dem Wetter grad ebenso wie den Vandalen.
Dem Leu deucht: " Du musst halt für alles was zahlen."
Wann ist mit dem Hieronymus
seinen Gedichten endlich Schluss?
Wer soll da eine Sinn von sehn?
Das sind doch nix als BLEOngen!

* Ein Bild des hl. Hieromymus ist als Fenster im Kölner Dom zu betrachten.

Eine Skulptur , die ihn zusammen mit dem ihm angedichteten Löwen zeigt, befindet sich in einem Kölner Museum. Der Rest ist Phantasie.

 

Weihnachtslieder

Wenn Weihnachten ist,
wenn Weihnachten ist,
dann kaaaaufen Ompas immer furchtbaren Mist:
1) Ja dann kaufen sie nen Schmu, ja denn kaufen sie nen Schmäh,
ja dann kaufen sie ne fürchterliche Tschingderättätäh.

2) Ja, dann kaufen sie nen Nase und dazu ne neue Vase,
ja dann kaufen sie ne fürchterliche Tschingderassassase.

Ja, sie kaufen ungeheuer schnell verstopfte Zuckerstreuer
ja sie kaufen eine fürchterliche Tschingderingdereuer.

Ja , dann kaufen sie nen Käse für das heilige Gebläse,
ja dann kaufen sie ne fürchterliche Tschingderätätäse.

Ja sie kaufen haufenweise Plastikdreck und Markenscheise
Ja sie kaufen eine fürchterliche Tschingderassareise.

Ja sie kaufen ihrem Enkel Busen, Bauch und Oberschenkel,
ja sie kaufen eine fürchterlichen Tschingderättätenkel.


Ja, sie kaufen Hansi, Waldi - nur bei Lidl, Tchibo, Aldi.
Ja sie kaufen einen fürchterlichen Tschingderüberalldie.
Ja sie kaufen auf Basaren, wovor Götter sonst bewahren.
Ja, sie kaufen einen fürchterlichen Tschingderingtataren.

Ja sie kaufen Sonderposten, die nur einen Euro kosten,
ja sie kaufen einen fürchterlichen Tschingderettäpfosten

Ja sie kaufen Quatsch mit Soße, das versaut so schön die Hose.
Ja sie kaufen eine fürchterliche Tättärtättätose

Ja dann kaufen sie sich Eimer in Erwartung braver Schleimer
Ja dann kaufen sie nen fürchterlichen Tschingderassareimer.

Ja dann kaufen sie mit Wonne reichlich Nahrung für die Tonne
Ja dann kaufen sie ne fürchterliche Tschingderassanonne.

Ja sie kaufen, was adventlich, denn Verweigern wäre schändlich,
Ja sie kaufen einen fürchterlichen Tschinderättätändlich.

Ja dann kaufen sie ne Krippe- doch für jeden aus der Sippe,
ja dann kaufen sie ne fürchterliche Tschingderwingdewippe.

Jadann kaufen sie Tabletten um sich drüberweg zu retten.

Ja dann kaufen sie sich fürchterliche Tschingderäterätten.

Ja sie kaufen um die Wette, eisern bis aufs Sterbebette,
ja sie kaufen eine fürchterliche Tschingderättätätte

Zu empfehlen:

In nomine Patris-Die Beichte der Päpste

Video: http://www.youtube.com/watch?v=L_H6MOzBl4I

Text: http://en.heidi-barathieu-brun.ch/wp-archive/1771

Hintergrund: http://www.youtube.com/watch?v=GmPAw8S6Hh0

 

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