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Die NATTERNBUSCHER ÄNDERUNGSDENKEREI

präsentiert:

Die Seite zum Christfest

WEIHNACHTSGEDANKEN 2019

Adventliche Spannung

Wohlbewahrt in alten Schachteln
harren liebe Weihnachtwichtel
aufs gediegene Weihnachteln.

Dafür machen sture Buben,
aus erwartungsleeren Herzen
keine frommen Mördergruben.

Da die einen höchst begierig
sind, was nicht auf Zuspruch trifft,
wird ein Miteinander schwierig.

Was soll uns das jetzt nun zeigen?
Nicht nur Feierfreuden lassen
im Advent die Spannung steigen.


Zifferpathie im Dezember


Eines sollte man beachten:
Im Dezember weinen 8888888.
Schlimmer wärs, es heulten 9999999
in den unbeheizten Scheunen,
denn, das sollte man erwähnen,
danach schluchzten auch die 101010101010.
Doch sammeln sich bis zu den 77777777
die halbwegs fröhlich noch Gebliebenen-
vor allem auch die flotten 666666
unter den Feiertagsgewächsen.
Nicht zu vergessen sind die 444444,
die sich beim Glühwein verlustieren,
und bitte nicht die 2222222 und 3333333,
die einem sonst das niemals verzeihen.
Sogar die 5555555 und die 1111111
die haben grad mit mir ein Einsehn,
dass sie, die reimverweigert weilen,
dennoch beschließen diese Zeilen.

 

hBist du ein Gutmensch und vegan,
dann schau dir diese Karte an.
Ist sie nicht ein Gedicht?
Mehr Rücksicht geht wohl nicht.


Wir warten  auf das Christkind und lassen uns dabei durch nix aus der Ruhe bringen:

WEIHNACHTSVERSE

 

Wenn Weihnachten ist, wenn Weihnachten ist,
dann kaaaaufen Ompas immer furchtbaren Mist:



1) Ja, dann kaufen sie nen Schmu, ja denn kaufen sie nen Schmäh,
ja dann kaufen sie ´ne fürchterliche Tschingderättätäh.

2) Ja, dann kaufen sie ´ne Nase und dazu ´ne neue Vase,
ja dann kaufen sie ne fürchterliche Tschingderassassase.

3)Ja, sie kaufen ungeheuer schnell verstopfte Zuckerstreuer
ja sie kaufen eine fürchterliche Tschingderingdereuer.

4)Ja, dann kaufen sie nen Käse für das heilige Gebläse,
Ja, dann kaufen sie ne fürchterliche Tschingderätätäse.

5)Ja, sie kaufen haufenweise Plastikdreck und Markenscheiße.
Ja, sie kaufen eine fürchterliche Tschingderassareise.

6)Ja, sie kaufen ihrem Enkel Busen, Bauch und Oberschenkel,
Ja, sie kaufen eine fürchterlichen Tschingderättätenkel.

7)Ja, sie kaufen Hansi, Waldi - nur bei Lidl, Tchibo, Aldi.
Ja, sie kaufen einen fürchterlichen Tschingderüberalldie.

8)Ja, sie kaufen auf Basaren, wovor Götter sonst bewahren.
Ja, sie kaufen einen fürchterlichen Tschingderingtataren.

9)Ja sie kaufen Sonderposten, die nur einen Euro kosten.
Ja, sie kaufen einen fürchterlichen Tschingderettäpfosten.


10)Ja, sie kaufen Quatsch mit Soße, das versaut so schön die Hose.
Ja, sie kaufen eine fürchterliche Tättärtättätose.

11)Ja, dann kaufen sie sich Eimer in Erwartung braver Schleimer.
Ja, dann kaufen sie nen fürchterlichen Tschingderassareimer.

12)Ja, dann kaufen sie mit Wonne reichlich Nahrung für die Tonne.
Ja dann kaufen sie ne fürchterliche Tschingderassanonne.

13)Ja, sie kaufen, was adventlich, denn Verweigern wäre schändlich.
Ja sie kaufen einen fürchterlichen Tschinderättätändlich.

14)Ja, dann kaufen sie ne Krippe- doch für jeden aus der Sippe.
Ja, dann kaufen sie ne fürchterliche Tschingderringderippe.

15)Ja, dann kaufen sie Tabletten um sich drüberweg zu retten.
Ja dann kaufen sie sich fürchterliche Tschingderäterätten.

16)Ja, dann kaufen sie sich Liebe, und ansonsten gibt es Hiebe.
Ja, sie kaufen eine fürchterliche Tschingderrassarübe.

17)Ja, sie kaufen um die Wette, eisern bis aufs Sterbebette.
Ja, sie kaufen eine fürchterliche Tschingderättätätte.

18)Ja, sie kaufen sich ´ne Bimmel für ´ne Botschaft aus dem Himmel.
ja, sie leisten sich ´nen fürchterlichen Tschingderassafimmel.

Weihnachten mit dem NICOCACOLAUS und ROADOLF

- einfach santastisch!

Die NIEDERELBEZEITUNG schreibt dazu: Bei allem Jubel und Trubel hatten Santa Claus und sein Gefolge dennoch eine wichtige Botschaft im Gepäck: „Verschenke Zeit und nicht nur materielle Dinge!“ Die Wirkung trat prompt ein: Etwa 200 Menschen verschenkten geduldig ihre Zeit in der Warteschlange um ein Foto mit einem Weihnachtsmann zu ergattern.

Aus gewohnt gut unterrichteten Kreisen verlautet übrigens das Gerücht, dass der Weihnachtsmann in der nächsten Zeit zu RED BULL wechselt!


Frommhard´s Weihnachten


Frommhard ist ein Gotteskind

wie Gotteskindern eben sind -
brav und lieb, heilig bescheint,
wird gottgefälligst jesuleint.

Das ist durchaus vorteilhaft,
solange kind es leidlich schafft,
aus Angst, den Kirchweg zu verlassen
der Gotteshand sich anzupassen.

Schmerz ist klaglos zu ertragen.
Wer was will, braucht nicht zu fragen,
sondern hat darum zu bitten.
Denn so sind nunmal die Sitten.

Dafür wird sorgsam es bekindert

und streng am eig´nen Weg gehindert.
Dabei bleibt einiges erlaubt,
was einem das Verständnis raubt:

Den Andern lauthals auf den Geist zu gehen,
die eine Botschaft einfach nicht verstehen,
welche der Kinderkrippe nützt
wird ausgesprochen unterstützt.

Festeingefügt in Gottvertrauen
wird kind sogar die Heiden hauen,
denn alles, was Alten wär´ strafbewehrt,
das dürfen die Kinder ganz unbeschwert.hwert.
Doch Gotteskinder haben keine Rechte
als Elternwunscherfüllungsknechte
wie Jesus selbst, der - wie verkündet-
zu Kreuz zu kriechen richtig findet
bis hin zum golgathären Kill,
weil das sein Vater halt so will.

Das Hauptprobem für sie auf Erden
bleibt aber das Erwachsenwerden.
Darin keimt auf der Heidenzweifel
und alle Mühen gehn zum Teufel.

Wen wundert noch, dass auf das Weihnachtsfest
der Frommhard kein Fitzelchen kommen lässt.
Und macht sich ein Spötter darauf gar einen Reim,
Kennt er kein Pardon, denn er feiert insgeheim
heilweihnachtsgeläutert im heimischen Kreise
die eig´ne Geburt in gebührender Weise


Advent

Wenn du arm im Geiste bist,
weißt du nicht, wie öd das ist
brav zu glauben statt zu denken.
Unbedarftes Glaubenschenken
bewahrt die Stirn dir zwar vor Falten
und bedingt dein Wohlverhalten,
wenn dir mal das Hier und Jetzt
Unbill vor die Nase setzt,
doch es hat auch seine Tücken
und kann den zur Hölle schicken,
der im Aberglaubensstreit
auf das Himmelreich sich freut.
Da scheint es manchmal nicht verkehrt,
wenn man den Teufel sich drum schert.

Der Argwohn, der die Stirn mir faltet,
gilt nicht den Schafen als vielmehr den Hirten.
Im Namen Gottes wird die Welt gestaltet
von Gruselengeln, die sich nicht genierten
der Zwietracht Atem einzuhauchen.
und Gotteskinder zu missbrauchen.


Weihnachtsmanns Wunsch

Der Rauschebart juckt ganz erbärmlich am Hals.
Der Gabensack drückt teuflisch hart auf dem Rücken.
Das Weihnachtsmanndasein hat so seine Tücken
und sorgt für ein mieses Gehalt allenfalls.

Die Fransen im Mund sind noch nicht mal der Gipfel:
Schwer und wallend behindert der Mantel beim Pinkeln,
wie der angstvolle Blick aus den Augenwinkeln,
bewirkt durch den flauschig bebommelten Zipfel.

Der jährliche Stiefelzwang ist auch nicht ohne:
Sie drücken und machen den Aufzug zur Hölle.
Der Weihnachtsmann pfeift auf die Zeitarbeitsstelle
und hofft insgeheim auf die Weihnachtsmanndrohne.

We
iWeihsinn

Überall ist Weihnachtsmarkt-
es droht der Weihnachtsmarktinfarkt!
In Anbetracht vom "Voll hinein!"
bei schummerigem Kerzenschein
fragt sich so mancher Muselmann:
"Ja, hamadan noch Ramadan?"
Nebst ungestümem Glühweinhaschen
und ungesundem Büdchennaschen
gilt: Weihnachtsmarkt vor Halloween,
was grade noch unmöglich schien,
ist morgen Plastikschnee von gestern.
Da hilft kein Wundern, Stöhnen, Lästern
und keine Zornesaderschwellung:
Ganzjahreskreativausstellung
ist das Gebot der Langeweile!
Da wird die Schönedingekeule
bar jeder Gnade wild geschwungen.
Sei es missraten, sei´s gelungen:
Die Menge ist´s, die dich erschlägt.
Wer hier sein Werk zum Markte trägt
erhofft sich zwar ein Weihnachtswunder,
doch macht die Masse es zum Plunder,
der - ist der Weihnachtshype gestillt-
zum Großteil Abfalleimer füllt
oder erst julbeklappt rotiert,
bis einer die Geduld verliert.
Fatal wär´s, wenn es nicht so käme!
Ich sage offen ohne Häme:
Da kannst du zwar darüber spotten,
so ähnlich wohl, wie bei Klamotten,
doch stoppst du so den Weihsinn nicht-
Auch nicht mit so einem Gedicht
So gibt es wieder Platz für´s Neue

und Weihnachtsmarktbeschickertreue,
zu Tun für Volkshochschuldozenten
und jene, die den Konsumenten
von Web und Medien Futter geben.
Wovon sollten die sonst wohl leben?!







Zur Weihnacht schaut das Jesulein
besonders froh und glücklich drein -
schafft`s doch in gewissem Maße
mehr noch als der Osterhase.
Selbst unserm guten Nikolaus
ging zwischendurch die Puste aus.
Bei all den vielen Weihnachtsfeiern
begann er langsam auszuleiern.
Längst gähnt es leer aus seinem Sacke,
da haut das Christkind auf die Kacke.
Das steigert das Pseudosozialprodukt,
und wehe, wer gottlos dagegen muckt!
Der kann bald die Engel singen hören
und sollte sich schleunigst zum Teufel scheren!
Da hat sich so mancher in heiliger Nacht
erleuchtet `nen eigenen Vers drauf gemacht.

Friede, Freude, und was noch?


Heilig der Abend, stille die Nacht,
zwei fröhliche Folgetage:
Reicht wohl dafür die himmlische Macht?
Die Aussichten sind eher vage.

Friede, weihnachtlich kredenzt:
Da wird schon nichts passieren.
Sicher, kurz und eng begrenzt,
mag sowas funktionieren.

Freude, im Familienkreis
vereint ohne wenn und aber,
wird, wie fast ein Jeder weiß,
ein Fraß für Konfliktliebhaber.

Eins vermisse ich dazu.
Das ist der Eierkuchen.
Brächte er´s, wär das der Clou!
Man könnts ja mal versuchen.

Heulige Nacht


Leise rieselt der Kalk,
plantscht der Alltag im Alk.
Gesterngrau wirds mit Gewalt.
Weine nicht, du wirst nur alt.

Schlägt dein Herz auch Alarm,
plagt die Luft dich im Darm,
bleiben die Gräten auch kalt -
weine nicht, du wirst nur alt.

Langsam senkt sich die Nacht.
Bang lebst du auf Verdacht,
hörst nicht mehr, wie´s ringsum knallt.
Weine nicht, du wirst nur alt.

Nervt der Trubel dich arg,
bleibt das Mitgefühl karg,
suchst du vergeblich nach Halt:
Weine nicht, ´s Christkind geht bald.

Nordhessisch-friesische Kalender-Kranz-Kombi:


WEIHNACHTSGEDANKEN 2020

 

Coronaweihnachten (Video)

Heiligabend, Pandemie-
sowas hatte man noch nie.
Heuer heißt es „Lockdown light“.
O du frohe Weihnachtszeit!

Die Hotels sind heut tabu,
Esslokale alle zu.
Bier vom Faß? Ein frommer Wunsch.
Dafür gibts ´nen Kessel Punsch.

Abstandhalten? Niemals nicht!
Feiern ist des Christen Pflicht,
Unbedingt, um jeden Preis!
Notfalls im Familienkreis:
Kind und Kegel, Mann und Maus
feiern nun im Elternhaus
Ist die Anzahl auch beschränkt,
fühlt man sich doch eingeengt.

Keine Chance, dem zu entgehn,
Afterparties gibt es nicht.
Man versucht, nicht abzudrehn
und ersäuft sich hackedicht.

Aufgeregte Wuselei

ist wie jedes Jahr dabei,
sorgt für Stress bis hin zum Knall
mit gewohnt unheil´gem Schall.
Alle, die noch nüchtern sind.
wären jetzt gern Waisenkind.
Juvenile Bettenflucht
wirkt sich aus mit voller Wucht.

Neunzehn* Gäste, ein Klosett-
jeweils zwei in einem Bett,
eine/r schnarcht im Flur allein:
Folglich bleibt kein Lüftlein rein!

Ist der Weihnachtszauber aus,
fahren alle froh nach Haus,
sind von Weihnachten kuriert
und vermutlich infiziert.

*incl Kinder unter 14!

Fürchtet euch nicht!

Ihr Kinderlein kommet zur Krippe im Stall!
Uns ist der Heiland heut geboren -
und dazu gar einer von unserer Art!
Laut jubeln brave Gotteskinder.

Als Kind hab selber ich daran geglaubt.
weil unter Strafandrohung man
es von mir abverlangte.
Doch langsam löste ich mich von der Angst,
die bitter nötig ist, wenn ich
mich nicht mehr fürchten soll.

Je länger hier auf Erden weilend
ich mich dem Weihsinn nicht entziehen kann,
umso leichter fällt mir einzusehen,
was unter Poliban ich nicht zu sagen wagte:

Die Himmelei ist leider Gottes
so garnichts für Erwachsene!
Es sei denn, sie versprechen sich
höchst irdischen Profit davon.

 Ungereimte Gedanken

 

Jetzt steht wieder einmal das Fest der Menschwerdung Gottes bevor. Endlich wird die Chose ehrlich, denn zumindestens der Christengott war schon immer ein Geschöpfder Hybris von  Menschen, die ihn nach ihrem Ebenbild gestaltet haben und ihm eine gewisse Göttlichkeit lediglich dadurch zubilligten, dass sie ihn mit einem spirituellen Geschlechtsorgan namens Heiliger Geist ausstatteten. Inzwischen möchte man angesichts der aktuellen religiös verbrämten Geschehnisse in aller Welt  eher eine Menschbleibung  Gottes herbeisehnen - wenn das denn mit der Menschlichkeit so einfach wäre.

Menschlichkeit wird als positive Eigenschaft von den Schwachen eingefordert, die daraus Hoffnung auf ein besseres Dasein schöpfen. Sie dient aber auch im negativem Sinne als billige Entschuldigung  für diejenigen, die aus ihrer Gottgleichheit das Recht ableiten, sich die Erde oder wenigstens Teile davon untertan machen zu müssen.

Als ich Texte der griechischen und römischen Philosophen als Schüler auf dem humanistischen Gymnasium im relativen Urzustand verinnerlichen durfte, begann ich mich mit dem Begriff  "human" intensiver zu beschäftigen. Das Studium der Mathematik und Physik vergrößerte danach den Blickwinkel enorm, und die 40 folgenden Jahre ließen in mir ein humanitäres Paradoxon reifen:

"Menschlichkeit" bezeichnet nach ihrer allgemein akzeptierten Definition eine Eigenschaft, die an sich unmenschlich ist. Die Spezies Mensch hätte sich damit nicht so schnell und nach eigener Einschätzung "weit" entwickeln können. In der Natur setzen sich  Aggressivität , Rücksichtslosigkeit und Hinterlistigkeit durch.  Nicht ohne Grund wird gerade leistungsorientierte Unmenschlichkeit beneidet und hochgeachtet. 

Die Kehrseite: Da die Natur offenbar nach dem Gesetz "actio = reactio" funktioniert, dürften die Tage der Spezies bald gezählt sein.

Wink des Himmels

COVID-Weihnachten,
mit Vernunft verbracht,
war gestern.
Heute stürmt Hermine,
dass die Bude wackelt.
Welch ein Grund
sich nicht gefangen,
sondern geborgen
zu fühlen!

Weihenacht

Sternenklar wölbt sich Weihenacht.
Sirrende Saiten verkünden die klirrende Fracht.
Wunderbar webt die Himmelsmacht
irdischen Frieden,vom seligen OWI belacht.
Eisiges Schweigen,heimliche Wut
schmelzen dahin in herzlichen Wünschen und kerzlicher Glut.
Pralle Präsente,berstender Bauch:
Freudvolle Opfer erfüllen den heiligen Brauch.

Eifernd wird nun der Not gedacht:
Eilige Gönner beschenken die Armen im Stall.
Alles brävt,auch kein Heide macht
Fisematenten,denn Bethlehem scheint überall.
Keine Probleme,keine Vision
trüben den Tag mit häßlichen Bildern und gräßlichem Ton.
Nur Ochs und Esel schauen da zu:
 Glöckchen erklingen zum Tanz um die heilige Kuh!

( http://www.youtube.com/watch?v=6vZvX1iCHcQ )

Sonst sieht man sie nur aus der Ferne-

beim Sternenmarkt, da regnets Sterne!




Zur Weihnachtsbefreuung, da fällt mir ein:
Muss es partout ´ne Bescherung sein?
Ich hätte da eine Verbesserung:
Wie wärs mal mit einer Bemesserung?

 

 

 

modern times

Ein Gefühl wie Weihnachten:

Traumhafte Weihnachten

Zur Weihnachtszeit blüht das Klischee
von einer Traumlandschaft im Schnee.
Doch manches "in den Schnee träumen"
beinhaltet auch Schnee räumen!
Und ist der Traum kurz vor der Kippe,
siehst du dich selber auf der Schippe!

 

Skeptulatius

Morgen, Leute, wirds was geben,
morgen könnt ihr was erleben.
Jedoch ist es just das Weihnachtsfest
das heilig oft heulig werden lässt.
Das hält mit allem Drum und Dran
womöglich noch zwei Tage an-
in manchen Fällen auch noch länger.
Davor wird manchen bang und bänger.
Drum feiert schön im heiligen Schein
und schlagt euch bloß die Köppe nicht ein!

Und noch etwas:

Wenn alle du am Christbaum hast,
dann wird es eine Riesenlast
für ihn, zumal dir viel zu eigen.
Dann wird er sich vor dir verneigen
und wirft dir all das Schöne, Süße
laut lamettierend vor die Füße.
Drum strebe nicht nach Überfrachtung,
und schenk dem Mangel mehr Beachtung.
So hält der Baum dreikönigsweit,
mit Lücken zwar - doch stets bereit.

Premiumöditions

Totensonntag ist an sich schon öde, doch
noch öder ist der erste Weihnachtstag,
der dem toten Sonntag gleicht und außerdem
sich tags darauf gehaltfrei wiederholt.

Totensonntagsödnis wird jedoch getoppt,
wenn Heilig Abend just auf Sonntag kracht,
dem dann ohn´ Erbarmen totensonntäglich
Rebirthing in zwei Öditionen droht.







Adventlicher Kauffrust 2021


Die Weltwirtschaft liegt in CORONA -Ketten.
und ist bis zum Weihnachtsfest nicht mehr zu retten.
Es ist schon einmalig seit Jetztmenschgedenken:
Frustriert bei der Suche nach Weihnachtsgeschenken
wird es mit Kaufen in diesem Jahr schwierig.
Wo in Vergangenheit Neuheiten gierig
um jeden Preis über den Ladentisch gingen, 
wirds diesmal beim Christkauf vor allen Dingen
um "Gibts noch nicht, leider! Wir warten drauf!" gehen
und nötigenfalls in die Röhre zu sehen.
Das heißt, wenn man davon schon eine besitzt,
denn sonst ist auch dieses noch lang nicht geritzt.
Selbst Selbstbastler sind angespannt und entnervt,
weil mehr Konkurrenz ihre Lage verschärft.
Doch birgt all dies Übel, wie auch immer,
für Nüchterne einen Hoffnungsschimmer:
Kein Weihnachtsmüll aus prallvollen Chinacontainern!
So hilft sogar der Mangel, das Fest zu verschönern.





The day before 2021

Morgen, Kinder, wird's nix geben,
und das find ich soo gemein!
Nix mit Jubel, nix mit Leben,
Immer nur zuhause sein.
Warum werde ich noch wach?
Scheiße, nix mit Weihnachtstag.
 
Dieses Jahr gabs nix zu schenken,
weil es nix zu kaufen gab.
Einen Krampf vom Hirnverrenken,
das ist alles, was ich hab.
Wirds so auch im nächsten Jahr,
wär das einfach fürchterbar,

Weihnachtsmärkte, Weihnachtsfeiern
wollen alle nur ix G!
Statt mit Maske rumzueiern,
faul ich auf dem Kanapee,
schütt mir grad noch allenfalls
Glühwein in den dicken Hals.

Frust wirds, Kinder, morgen geben.
Kerzen leuchten nur zum Schein.
Das geht soowas von daneben,
und so denk ich nicht allein!
Warum werde ich noch wach?
Das wird ein gebrauchter Tag.
Heiligabend 2021
Heiligabend 2021

In einer Zeit, in der es zum guten Ton gehört sich kritisch über Verschwörungstheorien auszulassen, kommt dem heutigen Tag eine besondere Bedeutung zu. Er ist Anlaß einer zirka 2000 Jahre alten Begebenheit zu gedenken, die Christen dazu brachte, ihren Glauben nicht nur an einem vorzeitlich entstandenen
 ängsteschürenden Märchenbuch namens Bibel, sondern zudem an einer vermeintlichen liebevollen Menschwerdung Gottes festzumachen. Das schränkt einerseits deren Glaubwürdigkeit bei Kritik an den zur Zeit grassierenden weltlichen Verschwörungstheorien schon gewaltig ein, zeigt andererseits aber auf, dass es sich mit solchen Hirngespinsten nicht nur vortrefflich arrangieren, sondern auch manipulieren und mit allen Stufen von Gewalt expandieren und regieren lässt. Abgesehen davon, dass ihn ein die Menschen liebender Gott schwer an Erich Mielke erinnert, beschleicht einen selbstenttauften und damit sachkundigen Heiden zum Beispiel angesichts der globalen Querdenkerei ein mulmiges Gefühl im Hinblick auf das Restleben vor dem Tode.
Dass darunter viele Christen sind, verringert keinesfalls seine Befürchtungen.
Na dann, gut Heilige Nacht!

Was ist die Steigerung von Weihnachten?

Weihnachten -  Heuhlneunen - Schluchhzzehnen

..oder so:

 

 

Die dumme Weihnachtsgans

Lesung mit Gesang

 

zur Natternbuscher Änderungsdenkerei

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