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Die NATTERNBUSCHER ÄNDERUNGSDENKEREI

präsentiert:

Die Seite zum Christfest

 

 Auch 2016:


Wir warten  auf das Christkind und lassen uns dabei durch nix aus der Ruhe bringen:

Zur Weihnacht schaut das Jesulein
besonders froh und glücklich drein -
schafft`s doch in gewissem Maße
mehr noch als der Osterhase.
Selbst unserm guten Nikolaus
ging zwischendurch die Puste aus.
Bei all den vielen Weihnachtsfeiern
begann er langsam auszuleiern.
Längst gähnt es leer aus seinem Sacke,
da haut das Christkind auf die Kacke.
Das steigert das Pseudosozialprodukt,
und wehe, wer gottlos dagegen muckt!
Der kann bald die Engel singen hören
und sollte sich schleunigst zum Teufel scheren!
Da hat sich so mancher in heiliger Nacht
erleuchtet `nen eigenen Vers drauf gemacht.

Weihnachtsverse

Wenn Weihnachten ist, wenn Weihnachten ist,
dann kaaaaufen Ompas immer furchtbaren Mist:

1) Ja dann kaufen sie nen Schmu, ja denn kaufen sie nen Schmäh,
ja dann kaufen sie ne fürchterliche Tschingderättätäh.

2) Ja, dann kaufen sie nen Nase und dazu ne neue Vase,
ja dann kaufen sie ne fürchterliche Tschingderassassase.

3)Ja, sie kaufen ungeheuer schnell verstopfte Zuckerstreuer
ja sie kaufen eine fürchterliche Tschingderingdereuer.

4)Ja , dann kaufen sie nen Käse für das heilige Gebläse,
ja dann kaufen sie ne fürchterliche Tschingderätätäse.

5)Ja sie kaufen haufenweise Plastikdreck und Markenscheise
Ja sie kaufen eine fürchterliche Tschingderassareise.

6)Ja sie kaufen ihrem Enkel Busen, Bauch und Oberschenkel,
ja sie kaufen eine fürchterlichen Tschingderättätenkel.

7)Ja, sie kaufen Hansi, Waldi - nur bei Lidl, Tchibo, Aldi.
Ja sie kaufen einen fürchterlichen Tschingderüberalldie.
8)Ja sie kaufen auf Basaren, wovor Götter sonst bewahren.
Ja, sie kaufen einen fürchterlichen Tschingderingtataren.

9)Ja sie kaufen Sonderposten, die nur einen Euro kosten,
ja sie kaufen einen fürchterlichen Tschingderettäpfosten

10)Ja sie kaufen Quatsch mit Soße, das versaut so schön die Hose.
Ja sie kaufen eine fürchterliche Tättärtättätose

11)Ja dann kaufen sie sich Eimer in Erwartung braver Schleimer
Ja dann kaufen sie nen fürchterlichen Tschingderassareimer.

12)Ja dann kaufen sie mit Wonne reichlich Nahrung für die Tonne
Ja dann kaufen sie ne fürchterliche Tschingderassanonne.

13)Ja sie kaufen, was adventlich, denn Verweigern wäre schändlich,
Ja sie kaufen einen fürchterlichen Tschinderättätändlich.

14)Ja dann kaufen sie ne Krippe- doch für jeden aus der Sippe,
ja dann kaufen sie ne fürchterliche Tschingderwingdewippe.

15)Jadann kaufen sie Tabletten um sich drüberweg zu retten.
Ja dann kaufen sie sich fürchterliche Tschingderäterätten.

166)Ja sie kaufen um die Wette, eisern bis aufs Sterbebette,
ja sie kaufen eine fürchterliche Tschingderättätättee

Weihnachten mit dem NICOCACOLAUS und ROADOLF

- einfach santastisch!

Die NIEDERELBEZEITUNG schreibt dazu: Bei allem Jubel und Trubel hatten Santa Claus und sein Gefolge dennoch eine wichtige Botschaft im Gepäck: „Verschenke Zeit und nicht nur materielle Dinge!“ Die Wirkung trat prompt ein: Etwa 200 Menschen verschenkten geduldig ihre Zeit in der Warteschlange um ein Foto mit einem Weihnachtsmann zu ergattern.

Aus gewohnt gut unterrichteten Kreisen verlautet übrigens das Gerücht, dass der Weihnachtsmann in der nächsten Zeit zu RED BULL wechselt!

Weihsinn

Überall ist Weihnachtsmarkt-

es droht der Weihnachtsmarktinfarkt!
In Anbetracht vom "Voll hinein!"
bei schummerigem Kerzenschein
fragt sich so mancher Muselmann:
"Ja, hamadan noch Ramadan?"
Nebst ungestümem Glühweinhaschen
und ungesundem Büdchennaschen
gilt: Weihnachtsmarkt vor Halloween,
was grade noch unmöglich schien,
ist morgen Plastikschnee von gestern.
Da hilft kein Wundern, Stöhnen, Lästern
und keine Zornesaderschwellung:
Ganzjahreskreativausstellung
ist das Gebot der Langeweile!
Da wird die Schönedingekeule
bar jeder Gnade wild geschwungen.
Sei es missraten, sei´s gelungen:
Die Menge ist´s, die dich erschlägt.
Wer hier sein Werk zum Markte trägt
erhofft sich zwar ein Weihnachtswunder,
doch macht die Masse es zum Plunder,
der - ist der Weihnachtshype gestillt-
zum Großteil Abfalleimer füllt
oder erst julbeklappt rotiert,
bis einer die Geduld verliert.
Fatal wär´s, wenn es nicht so käme!
Ich sage offen ohne Häme:
So wohl leben?
Da kannst du zwar darüber spotten,
so ähnlich wohl, wie bei Klamotten,
doch stoppst du so den Weihsinn nicht-
Auch nicht mit so einem Gedichgibt es wieder Platz für´s Neue
und Weihnachtsmarktbeschickertreue,
zu Tun für Volkshochschuldozenten
und jene, die den Konsumenten
von Web und Medien Futter geben.
Wovon sollten die sonst t!

Adventsgedichte 2016

Wenn du arm im Geiste bist,
weißt du nicht, wie öd das ist
brav zu glauben statt zu denken.
Unbedarftes Glaubenschenken
bewahrt die Stirn dir zwar vor Falten
und bedingt dein Wohlverhalten,
wenn dir mal das Hier und Jetzt
Unbill vor die Nase setzt,
doch es hat auch seine Tücken
und kann den zur Hölle schicken,
der im Aberglaubensstreit
auf das Himmelreich sich freut.
Da scheint es manchmal nicht verkehrt,
wenn man den Teufel sich drum schert.

Der Argwohn, der die Stirn mir faltet,
gilt nicht den Schafen als vielmehr den Hirten.
Im Namen Gottes wird die Welt gestaltet
von Gruselengeln, die sich nicht genierten
der Zwietracht Atem einzuhauchen.
und Gotteskinder zu missbrauchen.

Weihnachtsmarktinfarkt

Das, was vor Jahren mir echt als Erlebnis
galt, nämlich ein Gang übern Weihnachtsmarkt,
scheint überreif fürs interne Begräbnis,
droht längst doch schon Weihnachtsmarktinfarkt!
Wo einer war, sind heute zehn in der Runde,
und neun sehen "ein wie der andere" aus.
Hoch lebe der heilfrohe Weihnachtskunde!
Auch ich bin heilfroh, doch jetzt eher zuhaus´.
Fastfestfoodfeil wird prekärgastronomisch
hygienisch bedenklich der Magen gefüllt.
Nur rein damit! Niemand findet das komisch,
wo manch´ Glühweinschuss faule Geschmacksnerven killt.
Der Überfluss des Baumschmucks, der Adventsgestecke,
des Plastikplunders, der damit verbunden wird,
verstaubt in Kisten, fliegt in Tonnen oder Säcke,
doch produziert wird weiter völlig unbeirrt.
Stramm basteln Geld- und Zeitverschenker für Basare,
und sind dabei nach angesagter Vorschrift kreativ.
Steil sträuben Müllvermeidern sich dabei die Haare.
Da läuft in mancher Hinsicht irgendwas gewaltig schief.

 

Weihnachten 2016

Jetzt steht wieder einmal das Fest der Menschwerdung Gottes bevor. Inzwischen möchte man angesichts der aktuellen religiös verbrämten Geschehnisse in aller Welt  eher eine Menschbleibung  Gottes herbeisehnen - wenn das denn mit der Menschlichkeit so einfach wäre.Als ich Texte der griechischen und römischen Philosophen als Schüler auf dem humanistischen Gymnasium im relativen Urzustand verinnerlichen durfte, begann ich mich mit dem Begriff  "human" intensiver zu beschäftigen. Das Studium der Mathematik und Physik vergrößerte danach den Blickwinkel enorm, und die 40 folgenden Jahre ließen in mir ein humanitäres Paradoxon reifen: "Menschlichkeit" bezeichnet nach ihrer allgemein akzeptierten Definition eine Eigenschaft, die an sich unmenschlich ist. Die Spezies Mensch hätte sich damit nicht so schnell und nach eigener Einschätzung "weit" entwickeln können. In der Natur setzen sich  Aggressivität und Rücksichtslosigkeit durch. Beides kann mangels körperlicher Voraussetzungen auch durch Schlauheit erreicht werden. Nicht ohne Grund wird gerade leistungsorientierte Unmenschlichkeit beneidet und hochgeachtet. Die Kehrseite: Da die Natur offenbar nach dem Gesetz "actio = reactio" funktioniert, dürften die Tage der Spezies bald gezählt sein. Menschlichkeit ist das Credo der Schwachen. Die Forderung nach Menschlichkeit ist aber auch Ausdruck der Hybris der Ratlosen, die sich Gott nach ihrem Ebenbild erschaffen haben, und die in Anbetracht unangenehmer Veränderungen daraus das Recht ableiten sich die Erde untertan machen zu müssen.

 

Advent 2017

Weihenacht

Sternenklar wölbt sich Weihenacht.
Sirrende Saiten verkünden die klirrende Fracht.
Wunderbar webt die Himmelsmacht
irdischen Frieden,vom seligen OWI belacht.
Eisiges Schweigen,heimliche Wut
schmelzen dahin in herzlichen Wünschen und kerzlicher Glut.
Pralle Präsente,berstender Bauch:
Freudvolle Opfer erfüllen den heiligen Brauch.

Eifernd wird nun der Not gedacht:
Eilige Gönner beschenken die Armen im Stall.
Alles brävt,auch kein Heide macht
Fisematenten,denn Bethlehem scheint überall.
Keine Probleme,keine Vision
trüben den Tag mit häßlichen Bildern und gräßlichem Ton.
Nur Ochs und Esel schauen da zu:
 Glöckchen erklingen zum Tanz um die heilige Kuh!

( http://www.youtube.com/watch?v=6vZvX1iCHcQ )

Sonst sieht man sie nur aus der Ferne-

beim Sternenmarkt, da regnets Sterne!

Dito!

Ein Gefühl wie Weihnachten:

Und noch etwas:

Wenn alle du am Christbaum hast,
dann wird es eine Riesenlast
für ihn, zumal dir viel zu eigen.
Dann wird er sich vor dir verneigen
und wirft dir all das Schöne, Süße
laut lamettierend vor die Füße.
Drum strebe nicht nach Überfrachtung,
und schenk dem Mangel mehr Beachtung.
So hält der Baum dreikönigsweit,
mit Lücken zwar - doch stets bereit.


Was ist die Steigerung von Weihnachten?

Weihnachten -  Heuhlneunen - Schluchhzzehnen

..oder so:

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