Nachgedacht 2021

Siehe auch: Gedankenquarantäne

7.1.2021

Donald Trump ist abgewählt, erkennt das nicht an und ergeht sich mittels von ihm gewohnter dreister Lügen in wirren Verschwörungstheorien bezüglich Wahlbetrug bis zu dem Moment, da die Wahl vom Kongress abgesegnet werden soll. Der Sturm auf das Capitol von einem Mob, der vom eigenen Präsidenten unmittelbar eigens dafür aufgehetzt wurde, ist für mich so etwas wie ein "Inner 2001/11/9". Die Attentäter von damals dürften daraufhin allen Grund für Neid auf Donald Trump haben. Schließlich hat er eine Spaltung des Volkes erreicht, während ihre Aktionen genau das Gegenteil erreicht hatten. Allen Grund zum Nachdenken werden auch hierzulande die Institutionen und Behörden haben, die dem Treiben der Pseudo- "Querdenker" und ihren Unterstützern in den Parlamenten endlich Einhalt gebieten müssten. Immerhin kann ich mir jetzt vorstellen, wie Hitler an die Macht gekommen ist.
Nachdem jetzt die Wahl einige Stunden später trotzdem vom Kongress endgültig zertifizert werden konnte, und nachdem DT danach nebst bekräftigten Betrugsvorwürfen dem Mob noch einmal ausdrücklich seine Liebe bekundet hat, kann eigentlich ereigentlich nur noch selbst zur Waffe greifen und Joe Biden oder sich selbst erschießen. Dann wäre er wenigstens ein Märtyrer. Auszuschließen als letztes Mittel der Selbstverherrlichung ist das seit der Wahl ohnehin nicht.

16.1.2021

Veg(on)anismus

Warum feiert Veganismus fröhliche Urständ?
Liegt es daran, dass sich im Laufe einer allgemeinen Auslagerung von autonomen Dienstleistungen aus der Thermomixgeneration eine Generation hervorgegangen ist, die sich des "Thermo" entledigt und private Nahrungszubereitung zum exclusiven Hobby erklärt hat?
Dient es lediglich der Selbstbefriedigung einer versingleten Gesellschaft durch das Bemühen um Aufmerksamkeit im Rahmen einer dem Leistungssport nicht unähnlichen mediengefälligen Ersatzreligion?
Von Kirchen berichtet der Volksmund: "Wenn alle hineingehen, gehen nicht alle hinein."
Hier bedeutet das übersetzt: "Wenn alle Menschen vegan werden, reicht die Nahrung nicht mehr aus.", und die Erde kann sich von der veganintern postulierten temporären Unpässlichkeit "Mensch" eher befreien.
Es geht hier nicht um Massenverwurstung, die ich genauso wie die industrielle Massenproduktion von Pflanzennahrung entschieden ablehne, weil ich davon ausgehe, dass Pflanzen ebenso Lebewesen sind wie Tiere. Es geht um die Frage, die auch die Jagd und den Selbstschutz einschließt:
Was würde geschehen, wenn Tiere von Menschen ab sofort nicht mehr getötet werden dürften?
Die Menschen würden vielleicht lernen, dass sie keine übergeordneten Lebewesen sind, denn sie hätten keine Chance gegen ihre Freßfeinde, die sich offenbar ohne Skrupel untereinander verspeisen. Wer das nicht einsehen will, braucht nicht in die Ferne zu heiligen Kühen und Affen oder hungrigen Elefanten und Eisbären reisen, sondern könnte sich einmal in einen Stadtpark begeben, der von einer geschützten Saatkrähenkolonie besetzt worden ist, oder die Bewohner einer von Wölfen, Waschbären oder Wildschweinen heimgesuchten Gegend anhören. Wen die Heuschreckenplagen in Afrika nicht beeindrucken, der könnte neuerdings die von Wildgänsen abgefressenen Felder in der Elbmarsch besichtigen, die sich inzwischen für viele von ihnen zum Winterdomizil entwickelt. Pflanzennahrung für alle wäre ohnehin ohne Vernichtung von sogenannten "Schädlingen" nicht zu gewährleisten. Selbst in durch Strom, Stacheldraht und Mauern geschützten Wohnbereichen gäbe es keinen Schutz gegen Mäuse und marodierende Moskitos.
Wem das noch nicht ausreicht, dem geben äußerst anpassungsfähige Bakterien und Viren allerspätestens in der Gruft den Rest. Jene entsorgen jede Art von Lebewesen schon vor Verzehr, Beisetzung oder thermischer Verarbeitung z.B. zum Nesmenschen. Das hat immerhin den Vorteil, dass man nicht allerorten über Kadaver stolpern muss, was vermutlich für extreme* Veganer mindestens so ekelerregend wäre wie ein Schnitzel, ein Schluck Milch oder Schuhe aus Leder.
*extreme Veganer küssen z. B. nicht mit Lunge, lutschen nicht an Daumen, kauen keine Fingernägel und essen keine Popel.

 

26.1.2021

Pandämlichkeiten

1)Es ist schon erschreckend, wie blind und asozial sich Menschen verhalten, die wegen der herrschenden Pandemie um eine möglichst schnelle Impfung streiten, die zum einen vorschnell aus der Retorte gezaubert wurde und zum anderen vorläufig nur einem finanzkräftigen Bruchteil der Weltbevölkerung zur Verfügung steht. Dabei gibt es noch nicht einmal (Langzeit-) Erfahrungen mit den (Neben-)Wirkungen. Es geht diesen vermeintlichen Übermenschen nur darum, dass sie ihr gewohntes Luxusleben ohne Rücksicht auf die überwältigende Mehrheit des globalen Prekariats weiterführen können, der sie ihren Konsum verdanken. So wird der Turm zu Babel mit Material aus dem Fundament immer weiter hochgezogen. Unter diesen Umständen dürfte es deutlich eher Schluss damit sein, als es ohnehin von der Natur vorgesehen ist.

2)Es zeugt schon von großer Respektlosigkeit, wenn vermehrt die Mitarbeiter in den Supermärkten angegiftet werden, weil sie auf Einhaltung von CORONA-Regeln bestehen. Dabei ergeht es ihnen wie allen anderen, die unter schwierigen Bedingungen dienstlich mit Menschen einen direkten Kontakt haben müssen. Das sind z. B. auch Lehrer, Ärzte, Polizisten, Kartenkontrolleure,...´Der Ablauf ist immer der gleiche: Irgendwo im Off erlassen überbezahlte Theoretiker unpraktikable Vorschriften, für die nur die unterbezahlten Praktiker an der Front den Kopf hinhalten müssen. Was beide eint, ist eine hoffnungslose Überforderung. Wer dem ernsthaft Abhilfe schaffen will, muss einfach nur durch sein eigenes Verhalten dafür sorgen, dass solche Vorschriften garnicht erst andiskutiert werden müssen. Ich kann es keinem der Frontkämpfer verdenken, wenn er die Brocken hinschmeißt und womöglich sogar bemerkt, dass er danach finanziell wie gesundheitlich sogar etwas besser dasteht als vorher. Dann kann man wie bei Lehrern und Ärzten mit dem Lasso Jagd auch auf Pfleger und Marktpersonal machen. Wer das möchte, braucht nur weiter an den Falschen herumstänkern.

 

18.2.2021

"You have to panic!" - Geht doch!)

Vor einem Jahr wütete Greta noch: "You have to panic!" Kurz darauf wurde ihr Wunsch erfüllt und im folgenden Jahr wuchs die Pank. Zwar nicht wegen des Klimawandels, dafür aber rasant, global und in nie erlebtem Ausmaß. Wie sollte man dem neuen ebenso tödlicheen wie pandemischen Virus beikommen? Natürlich mit einer Impfung, was sonst? Hierfür gab es aber noch nichts, und zuvor hatte es immer Jahre gedauert, bis ein geeigneter Impfstoff erforscht war. Jetzt musste es aber ||:schnell:|| gehen, denn das gewohnte Leben und Regieren war von heute auf morgen nicht mehr möglich und eine Lösung nicht im Rahmen des bisher Erlebten. Und siehe da: Nach 9 Monaten flogen plötzlich mehrere Vaccine von allen Seiten auf den Markt, und die Zulassungen ließen selbstverständlich auch nicht lange auf sich warten. Jetzt folgte ein menschenunwürdiges Hauen uns Stechen um die ersten wenigen Lieferungen sowohl unter den Staaten als auch unter den aufgebrachten Impfwilligen. Mitte Februar 2021 haben sich nach Angaben der UNO10 Länder 75% der Impfdosen ergattert, 130 Länder dagegen keine einzige. Zudem erfolgt die Zuteilung an der Basis bisweilen nach Gutsherrenart. Da nimmt es nicht Wunder, dass so eine Situation Betrüger und skrupellose Geschäftemacher auf den Plan ruft. Die Eile verleitet darüberhinaus zu Anwendungsfehlern. Das lles birgt die Gefahr einer falschen Sicherheit. Außerdem sind die Impfergebnisse nicht frei von Nebenwirkungen, die unangenehm werden und neue Probleme aufwerfen können. Da braucht sich niemand zu wundern, wenn die Impfbegeisterung schnell wieder nachlässt, weil sich ansonsten durchaus impfwillige Selbstdenker zur Zeit noch als Versuchskaninchen fühlen. Dumm nur, dass die Enwicklung von Medikamenten im Impferwartungsrausch nur mit einer äußerst untergeordneten Unterstützung durch die Politik zurechtkommen muss.
Ein weiteres Indiz für Panik sind die Hoffnungen auf Schnelltests zur Selbstbedienung. Dazu braucht man sich nur an die Ergebnisse der Eintragungen in die in relevanten Bereichen per Hygienekonzept verpflichtenden Anwesenheitslisten zu erinnern. Möglichkeiten zur Manipulation wird es ebenso geben wie immer und überall bei solchen Aktionismen, aber wahrscheinlich reichen schon Ungeschicklichkeit, Ungeduld und Unkenntnis der Vorgehensweise für negative Fehldiagnosen aus.

Es gibt im regionalen Einzelhandel wie bei den Dienstleistungen allerdings jede Menge (Über-)Angebote, die sich meines Erachtens getrost in Luft auflösen könnten. Wenn das Geld knapp wird und die coronabedingten gegenseitige Vor- bzw. Rücksichten nicht nachlassen, braucht es dann auch keine Geschäftsöffnungen mehr. Auch dem Onlinehandel ist immer weniger zu trauen. Das liegt nicht nur an Betrügern, sondern auch an der zunehmenden Unzuverlässigkeit von den überforderten sowie unqualifizierten Zustellern.
Die größte "Gefahr" für die Branchen besteht darin, dass mit fortlaufender Zeit den Menschen bewusst wird, welch unnötige Dinge und Dienstleistungen sie sich bisher leisten konnten. Dann werden sich Händler, Künstler und Gastronomen nach neuen Betätigungen umsehen müssen, die systemrelevanter sind. Die Zeit der Träumer ist vorbei, die neue Zeit ist reif für Realisten.

25.2.2021

Was passiert, wenn Geimpften "ihre Grundrechte wiedergegeben werden", solange es nicht Impfangebote für alle gibt?

Nicht viel, denn Abstand und Maske werden weiterhin verlangt, weil trotz vollmundiger Beteuerungen den "mündigen" Bürger letztlich doch nicht zu trauen ist. Wie auch, wenn diese selbst testen dürfen, Tests kostenpflichtig und Impfnachweise leicht zu fälschen sind, und mangels Personal nur stichpunktartig kontrolliert werden kann?
Um die verfügbaren Impfdosen wird es jede Menge Mauscheleien und Kämpfe geben, und da es bei den Aktionen in erster Linie um den Konsum geht, macht es auch keinen Sinn mehr immobile Insassen von Alters- und Pflegeheimen durchzuimpfen. Bei Kosten von ca. 8 Euro für einen Schnelltest und einem Fixbetrag für die Anschaffung eines Smartphones für jeden einzelnen kommen dann sowieso nur diejenigen in Frage, die noch das nötige Kleingeld auf dem Konto haben. Vielleicht rechnen Geschäftsleute aber auch damit, dass bei einem Besuch mehr gekauft wird, damit sich der Test lohnt. Wer auf viele Kunden bzw. Kulturkonsumenten angewiesen ist, wird es mit den Kontrollen sicher nicht ernster nehmen als bisher, und das arme Schwein, das seine Vereinskameraden in den Turnhallen zurechtweisen soll, wird ebenso verfahren. Vor allen Dingen bräuchte es einen lebensmüden Blockwart, der die privaten Kontakte erschwert. Alles in allem wäre das Gesetz dafür nicht das Papier wert, auf dem es geschrieben ist. Das ist kein Wunder in einer Gesellschaft, in der Disziplin bei Freiheit predigenden Erziehungsaposteln verpönt ist, und jeder teilhaftig alles tun und lassen können soll.


4.4.2021


Es ist nicht der Staat dafür verantwortlich, dass ich seit einem Jahr mehr oder weniger in Quarantäne lebe,sondern die Arxxxxxxxer auf der Coronademo und ihre Sympathisanten unter denen, die auf mehreren Ebenen eigentlich für Ordnung sorgen sollten.  Ich bin gespannt, wann für eine Hochzeit oder einen Geburtstag eine Demo angemeldet wird,damit man nicht von der Polizei gestört werden kann. Die Genehmigungen von diesen Demonstrationen und das Erscheinungsbild der Polizei dabei entlarven endgültig die Reaktionen der Politik ebenso als Geschwätz wie die für  Betroffene bereits als unrealistisch erwiesenen Regelungen für den Schulbetrieb. Da ich den Politikern zwar in der Mehrheit eine lukrative Sockenpuppenselbstverwirklichung, aber deswegen noch lange keine mangelnde Intelligenz bescheinigen möchte, kann das nur auf Wahlkampfgerede bei absoluter Hilflosigkeit beruhen. Das Vertrauen in das Volk bezieht sich dabei lediglich auf dessen bisheriges Wahlverhalten. Insofern sind die Politiker ebenso unvernünftig wie ihre Wähler. Das ist ja auch so gewollt, das sie ja deren Repräsentanten sein sollen und sich im Notfall "menschlich" zeigen dürfen.


15.4.2021

Ich  habe großen Respekt vor dem Virus und finde die momentanen Coronaregelungen trotzdem ungeeignet, weil sie einerseits zu lasch sind, dafür aber in einigen Punkten total unrealistisch. Das bedeutet z.B., dass ein Paar beim Spaziergang auf dem Deich oder sonstwo keinen Kontakt aufnehmen darf, wenn es auf ein anderes trifft - es sei denn, ein *E Beteiligte *R ( damit garantiert niemand *In meckert) sondert sich unverzüglich ab. Wie verrückt ist das denn?  Ich zitiere dazu:

Corona-Verordnung des Landes Niedersachsen
Abweichend gelten nach § 18a Absatz 3 in Hochinzidenzkommunen (über einer Inzidenz von 100) nachstehende Regelungen der Corona-Verordnung in der am 6. März 2021 geltenden Fassung:
§ 18 a, Abs. 3, Nr. 1§ 2
Kontaktbeschränkungen, Abstandsgebot und  § 6 Regelungen für private Zusammenkünfte und Feiern § 2 Abs. 1 (1) 1Jede Person darf sich in der Öffentlichkeit außerhalb der eigenen Wohnung nur allein oder mit Personen, die dem eigenen Hausstand angehören, und höchstens einer weiteren Person oder als Einzelper-son mit mehreren Personen aus einem gemeinsamen Hausstand so-wie jeweils mit zugehörigen Kindern bis einschließlich sechs Jahren aufhalten. .......
§6 Regelungen für private Zusammenkünfte und Feiern
(1) 1Private Zusammenkünfte und Feiern, die 1. in der eigenen Wohnung oder anderen eigenen geschlossen Räum-lichkeiten, 2. auf eigenen oder privat zur Verfügung gestellten Flächen unter freiem Himmel wie zum Beispiel in zur eigenen Wohnung gehörenden Gärten oder Höfen oder 3. in der Öffentlichkeit, auch in außerhalb der eigenen Wohnung zur Verfügung gestellten Räumlichkeiten, stattfinden, sind nur mit Perso-nen des eigenen Hausstands und höchstens einer weiteren Person o-der als Einzelperson mit mehreren Personen aus einem gemeinsa-men Hausstand sowie jeweils mit zugehörigen Kindern bis einschließ-lich sechs Jahren zulässig.

Doch es gibt clevere Lösungen:
1)Ein Partner macht irgendwie auf behindert. Dann steht ihm ein Betreuer zu, der nicht mitgezählt wird.
2)Besonderen Schutz vor polizeilicher Auflösung bewirkt offenbar eine spontane Ausrufung einer Versammlung, möglichst unter Mitwirkung von renitenten Om/pas und mit Geiselnahme von kleinen Kindern. Allerdings wäre dabei eine größere Anzahl von Teilnehmen den Paaren hilfreicher.
Es ist einfach nur ......!!