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Nachgedacht
2019


8.3.2019

Klimaschutz bedeutet Verzichten. Damit ist aber nicht der Verzicht auf Bildung gemeint, sondern der Verzicht auf liebgewonnene Alltagsverrichtungen und Annehmlichkeiten. Dieser Verzicht ist aber eine ganz persönliche und äußerst unangenehme Entscheidung für jeden Einzelnen, die unabhängig von gerade angesagten Massenaktionen einer konsequenten Befolgung über das ganze Leben hinweg bedarf.
Es ist erschütternd anzusehen, wie wieder einmal ein junger Mensch instrumentalisiert und von den Medien nicht zuletzt wegen seines außergewöhnlichen Aussehens und einer für Prominente mittlerweile unerläßlichen Unwohlbefindensdiagnose vorgeführt wird. Was die Schüler betrifft, fallen deren Schulversäumnisse ohnehin nicht mehr groß ins Gewicht, da die eigentliche Bildung von Voraussetzungen für die Arbeitswelt sich inzwischen längst auf die Zeit danach verlagert hat.
Ich habe das Gefühl, dass dieser Streik mit dem in Amerika gegen die Waffengesetze gleichgesetzt wird. Dort handelte es sich aber um ein Problem, mit dem die Schüler in ihrem Alltag unmittelbar konfrontiert werden können. Hier geht es um Dinge, deren sich die meisten Teilnehmern in Bezug auf ihre eigenen Gewohnheiten nicht bewußt sind und sich deshalb dem kollektiven Nachplappern hingeben. Das ist an sich in erster Linie ein ebenso gefährliches wie politisch bedeutungsloses Ergebnis. Wenn zudem die Schüler den Eindruck hätten, der Unterricht würde ihnen noch etwas bringen, würden sie ihn nicht schwänzen. Der unattraktive Unterricht ist die Quittung für eine an Inkompetenz nicht zu übertreffende Schulpolitik, eine Wurschtelküche, die Lehrern mit immer weiteren Aufgaben überlastet und damit zum gravierenden Lehrermangel beiträgt.
Wozu überhaupt das ganze Artificial Excitement? Der Klimaschutz ist nur ein temporäres Problem: In absehbarer Zeit werden uns Artificial Animals als Primaten in ihrer Evolution ausmachen, und Artficial Intelligence sorgt dann zielsicher für ein genehmes Artificial Climate. Und überhaupt: Es ist kein Wunder, dass zumindestens diejenigen , die die 68er- Demonstrationen miterlebt haben, in Anbetracht des Istzustandes an der Nachhaltigkeit solcher Aktionen zweifeln.


Anstatt zu begrüßen, dass der Bundespräsident und die Bundeskanzlerin mit ihren Freitagsreden die Schulschwänzerstreiks für den Klimaschutz hoffähig machen, wäre es sinnvoller, wenn jedem schon in der Schule klargemacht werden könnte,...
... dass er selbst  mittelbar am Klimawandel beteiligt ist.


30.3.2019

Mir ist bewusst, dass heutzutage alles, was irgendwie von der AfD geäußert wird oder werden könnte, für den politisch korrekten Bürger ein Tabu zu sein hat. Damit hat die AfD ihr Ziel im Prinzip erreicht und treibt somit das politische System genüßlich vor sich her. Das gilt auch für den Umgang mit dem Klimawandel. Zweifelarm stolpern sie wirklich auf dem Holzweg, denn wer sich darauf beruft, dass die Menschen keinen relevanten Einfluss auf das Klima haben, dem ist kaum zu helfen. Wer außerdem die Meinung vertritt, dass weitaus der Hauptanteil des Klimawandels in China, Indien und den USA zu verorten ist, sollte sich - sofern es ihm überhaupt noch möglich ist - darauf besinnen, wer das Zeug, das dort produziert wird, eigentlich kauft und sich klimavernichtend schicken lässt. Das sind die Konsumenten der "Ersten Welt", gefangen in einem Mix aus blinder Hybris, Geiz und Raffgier. Und wer sich darauf beruft, dass der Müll in Übersee die Meere überwuchert, sollte sich klar machen, woher der Müll eigentlich kostengünstig angekarrt wird. Nicht aus Deutschland, denn

Soweit, so schlecht und nicht der Beachtung wert. Doch jetzt wird es höchste Eisenbahn für das Tabu: Dieselbe Besinnung wäre aber auch den Schülern zu wünschen, die sich in ihren Demos gegen die Politik wenden. So etwas nützt nur denen, die politische Systeme verändern oder gar abschaffen wollen. Dem Klimaschutz würde es bestenfalls nützen, wenn die Schützer lauthals in den eigenen Familien, sowie vor den maßgeblichen Geschäften, Flughäfen oder Stauampeln Stellung beziehen würden. Politik wird nämlich nicht von den Politikern gemacht, sondern von ihnen nur im Namen der Wirtschaft gegen Provision verkauft. Der Brexit lässt grüßen. Darin unterscheiden sich Politiker im Grunde nicht von den jugendlichen Influencern, die es mit Konsumartikeln ebenso handhaben. Insofern verwundert es nicht, dass die Demonstrationen von einer Influencerin ausgelöst wurden und sich gegen etwas richten, von dem die Jugendlichen heutzutage am meisten Ahnung haben. Wahrscheinlich liegt es auch gerade daran, dass z. B. eine Victoria Grant 2012 bei einem eng verwandten Thema keine weltweite Beachtung fand. (siehe: https://www.youtube.com/watch?v=Bx5Sc3vWefE ) Eine willige und mit medienwirksamen Alleinstellungsmerkmalen ausgestattete Greta durch das globale Dorf zu jagen, ist schlichtweg eine geniale Strategie der Hintermänner - Respekt!

Zu schlechter Letzt eine Denkanregung für die , die irgendwelche Rechte beanspruchen wollen:



20.4.2019

Eine Milliarde - von ausgebufften Steuervermeidern aus Prestigegründen locker aus dem Ärmel gespendet!




22.4.2019

Es ist zu vermuten, dass Australien in die Emman/Thunberg- Bestseller- Promotiontour einbezogen werden will und den Bau eines Anliegers für Trans-Ocean- Eisenbahnfähren in Erwägung zieht, und dass Neuseeland dieses Vorhaben durch einen Eisenbahntunnel ergänzen möchte.

In den USA halten hingegen nach dem Dafürhalten von Noam Chomsky 40% der Bevölkerung die globale Erderwärmung für unproblematisch, da "in wenigen Jahrzehnten Jesus Christus (- ich vermute mit der Himmelbahn-) kommt und die Welt rettet....Ein Eingreifen des Menschen wird als eine Art Gotteslästerung angesehen."


2.5.2019

Wohlstandsverwahrloste Stoffwechselprobleme
Mir gibt es zu denken, dass Deutschland am Hungertuch nagen sollte, wenn es keine Kriegsgeräte sowie Gesundheits- und Klimakiller mehr produzieren dürfte.
Mir gibt es zu denken, dass anscheinend immer mehr Leute eher den Flughafen aufsuchen müssen als das Klo, obwohl zusehends mehr und größere Scheiße produziert wird. Die kann doch nicht vollständig gefressen werden?

27.5.2019

Wahlkampf mal anders rulez!

GRETA fährt offenbar ihre Promotiontour hierzulande nach dem Erscheinen der Familiengeschichte in Buchform zurück, der ganze FFF- Spuk flaut demzufolge merklich ab, und nach der Europawahl dürfte er sich jetzt ohnehin in Unwohlgefallen auflösen, das die GRÜNEN vermutlich für den nächsten Wahlkampf wieder anheizen müssen.
Das CDU - Zerstörungs - Video des Youtubers REZO sorgte zumindestens tausendmal mehr für Respekt als tausende fröhlich krakeelende und Schilder malende Schulschwänzer. Auch wenn darin ein Schulstreik fälschlicherweise mit einem Arbeitskampf gleichgesetzt wird, obwohl es nur mit einem (Bildungs-)Hungerstreik verglichen werden kann, der später mangels faktischer Grundlagen dazu führt, dass einem nur noch die Aussicht auf eine Karriere als munter debattierender Politiker bleibt. Da klemmt die Recherche, aber es wäre auch ein Trugschluss, wenn Rezo jetzt als der Klimaapostel gefeiert würde, denn den Klimaschutz brauchte er neben der Kriegspolitik u.a nur zur Verpackung für sein eigentliches Anliegen.
Das ist die angekündigte Quittung für die Einführung von Uploadfiltern in den sozialen Medien, die ihn und seine InfluenzergenossInnen direkt behindert und sogar in ihrer Existenz bedrohen kann. Aus diesem Grund sind auch die Vehemenz und Akribie und damit die Glaubwürdigkeit seines Engagements zu verstehen, das die Parteilandschaft offensichtlich mehr beeindruckt.
Gebracht haben die Aktionen allemal die auch von mir gewünschten Effekte: Die GRÜNEN haben als das geringste Übel ebenso wie DIE (Satire-) PARTEI deutlich zugelegt*, der AfD - Zugewinn hält sich in Grenzen, und die CSPDU hat deutlich Wähler gelassen.
*Allerdings haben die GRÜNEN ausgerechnet in Schweden fast 4% eingebüßt und europaweit nur leicht dazugewonnen.
Deutsche sind eben GRÜNdlicher.

Und nun?

Bei (Ersatz-)Religionen, die alle die Angst vor der Zukunft brauchen, frage ich mich immer zuerst dasselbe wie hier::



Zu Klimaschutz und GRÜNE kommentiere ich für den Fall, dass sie Farbe bekennen müssen, nur "Kretschmann".
Die GRÜNEN haben für mich schon einmal die Hosen heruntergelassen, als unter ihrer Regierungsverantwortung die ersten Soldaten ins Ausland geschickt wurden. Es gibt nur ein einziges Mittel für den  Klimaschutz, und das ist Einschränkung eigener Ansprüche bis hin zum Verzicht , aber
von den GRÜNEN wird der deutsche Erfindergeist beschworen, der die Ansprüche klimaneutral befriedigen soll.




Persönliches FAZIT und PERSKEPTIVE


16.7.2019



MEDIA CONTROL

Die erleuchtende Lektüre des gleichnamigen Buches von Noam Chomsky und die momentane Situation in der Unterhaltungsindustrie veranlassen mich zu folgenden Überlegungen:
Der Zeitpunkt und die finanziellen Mittel bestimmen das Engagement der Macher und Medien, aus dem dann eine entsprechende Wirkung resultiert. Es kann der klügste und wohlmeinendste - aber auch der kriminellste und menschenverachtendste - Mensch im stillen Eckchen versauern, wenn über ihn nicht berichtet wird. Wie heißt es so treffend? "Es ist besser, es wird über einen Schlechtes berichtet als garnichts." Andererseits verdanken einer gezielt gesteuerten Berichterstattung etliche an sich für den gemeinen Menschen nicht der Beachtung werte Gretas und Daniel(a)s ihre Popularität. Ich bezeichne solche Protagonisten als "Promoted Dummies"oder in Kurzform als "Prommies".

Je größer das Anliegen ist, desto weniger lässt sich mit persönlicher Ansprache, Plakaten und Handzetteln ausrichten. Das fängt im Kleinen an und wächst zumindestens proportional zum Verbreitungsanspruch. Ab und zu wird der geneigte Leser der Lokalpresse in meinem Wohnort Zeuge davon, dass ein Mitbürger seine - von mir allerdings nicht geteilte - eigenwillige Meinung ab und zu im Kleinanzeigenteil verbreitet, weil die Zeitung ihn seit Jahren totschweigt und abblockt. Dort ist das noch einigermaßen erschwinglich und hat sogar eine reelle Chance aufzufallen. In der überregionalen Tages- oder Wochenpresse erfordert das einen erheblich kostenintensiveren Aufwand bei geringerer Wahrnehmungswahrscheinlichkeit.
Aus eigener Erfahrung als Ortseulenspiegel weiß ich, dass der mediale Misserfolg droht, wenn die Interessen von Geschäftskunden oder der seit 40 Jahren fast ununterbrochen im Stadtrat regierenden konservativen Parteienkombination - was im Grunde dasselbe ist - berührt werden. Als nicht kommerzieller und sponsorenfreier Anbieter von zwar nicht ausgefallenen, aber Nischen bedienenden Konzerten und Kabaretts habe ich so manches Mal ob meines minimalen Werbebudgets mit der spärlichen Vorankündigung gehadert. Manchmal spielte allerdings auch das Glück in Gestalt eines zufällig privat anwesenden oder durch einen guten Bekannten vermittelten Reporters eine Rolle. Als Kolumnist und Anzeigenwerber für eine alternatives Stadtmagazin ( http://cuxpedia.de/index.php?title=Die_Spitze ) kenne ich aber auch nur zu gut die Probleme der Verlegerseite.
Da bleibt einem, der seine unüblichen Gedanken aus dem Elfenschambeinturm loswerden will, nur noch das Internet, dessen ich mich hiermit bediene.

Noch ein Vergleich:



23.7.2019

Gestern hat ein lediglich auf höchstem Niveau jammerndes und mit dem CO2-Fuß aufstampfendes panisches und weithin als mutige Frau bezeichnetes Kind, das lediglich ungeprüft eine bestimmte Wissenschaftlergruppe zitiert, einen PRIX LIBERTÉ in Frankreich verliehen bekommen, der für den "Kampf um Freiheit" verliehen wird. Abgesehen davon, dass dieses Kind bisher kein Risiko eingegangen ist, frage ich mich, welche dummdreiste Effekthascherei der Preisverleiher dahinter steckt, wenn man maleben Reglementierung mit Freiheit gleichsetzt um einen Preis publikumswirksam ausloben zu können. Vor allem ist die hier bejubelte Verfrauung eine schallende Ohrfeige für Millionen von Sechzehnjährigen, die zum Frausein von einem unerbittlichen Schicksal gezwungen werden.

13.8.2019




 

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