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Nachgedacht
2019

Das alles überdeckende Thema in diesem Jahr ist die

GRETAMORPHOSE,

der deshalb eine eigene Seite gewidmet ist:

20.4.2019


Eine Milliarde - von ausgebufften Steuervermeidern aus Prestigegründen locker aus dem Ärmel gespendet!



16.7.2019

MEDIA CONTROL

Die erleuchtende Lektüre des gleichnamigen Buches von Noam Chomsky und die momentane Situation in der Unterhaltungsindustrie veranlassen mich zu folgenden Überlegungen:
Der Zeitpunkt und die finanziellen Mittel bestimmen das Engagement der Macher und Medien, aus dem dann eine entsprechende Wirkung resultiert. Es kann der klügste und wohlmeinendste - aber auch der kriminellste und menschenverachtendste - Mensch im stillen Eckchen versauern, wenn über ihn nicht berichtet wird. Wie heißt es so treffend? "Es ist besser, es wird über einen Schlechtes berichtet als garnichts." Andererseits verdanken einer gezielt gesteuerten Berichterstattung etliche an sich für den gemeinen Menschen nicht der Beachtung werte Gretas und Daniel(a)s ihre Popularität. Ich bezeichne solche Protagonisten als "Promoted Dummies"oder in Kurzform als "Prommies".

Je größer das Anliegen ist, desto weniger lässt sich mit persönlicher Ansprache, Plakaten und Handzetteln ausrichten. Das fängt im Kleinen an und wächst zumindestens proportional zum Verbreitungsanspruch. Ab und zu wird der geneigte Leser der Lokalpresse in meinem Wohnort Zeuge davon, dass ein Mitbürger seine - von mir allerdings nicht geteilte - eigenwillige Meinung ab und zu im Kleinanzeigenteil verbreitet, weil die Zeitung ihn seit Jahren totschweigt und abblockt. Dort ist das noch einigermaßen erschwinglich und hat sogar eine reelle Chance aufzufallen. In der überregionalen Tages- oder Wochenpresse erfordert das einen erheblich kostenintensiveren Aufwand bei geringerer Wahrnehmungswahrscheinlichkeit.
Aus eigener Erfahrung als Ortseulenspiegel weiß ich, dass der mediale Misserfolg droht, wenn die Interessen von Geschäftskunden oder der seit 40 Jahren fast ununterbrochen im Stadtrat regierenden konservativen Parteienkombination - was im Grunde dasselbe ist - berührt werden. Als nicht kommerzieller und sponsorenfreier Anbieter von zwar nicht ausgefallenen, aber Nischen bedienenden Konzerten und Kabaretts habe ich so manches Mal ob meines minimalen Werbebudgets mit der spärlichen Vorankündigung gehadert. Manchmal spielte allerdings auch das Glück in Gestalt eines zufällig privat anwesenden oder durch einen guten Bekannten vermittelten Reporters eine Rolle. Als Kolumnist und Anzeigenwerber für eine alternatives Stadtmagazin ( http://cuxpedia.de/index.php?title=Die_Spitze ) kenne ich aber auch nur zu gut die Probleme der Verlegerseite.
Da bleibt einem, der seine unüblichen Gedanken aus dem Elfenschambeinturm loswerden will, nur noch das Internet, dessen ich mich hiermit bediene.

4.9.2019

Klimaverschärfung 2019

Links- von Rechtsextremismus funktionieren nur, wenn die Interessen von äußerst liquiden Investoren vorhanden sind, die die wissenschaftliche Untermauerung, die Propaganda und das Equipment finanzieren. Deren Interessen sind zwangsläufig ökonomische. Dabei ist zu beachten, dass sich Kommunismus, Sozialismus und Kapitalismus in ihrer positiven Auswirkung für deren jeweilige Investoren bisher nicht unterschieden haben.
Der Wunsch nach einer grundlegenden Systemveränderung kommt bei Investoren auf, wenn für sie ein gewisser Grad von Abnutzung erreicht ist und es darum geht, entweder neue Einflussbereiche zu erschließen oder alte zu verteidigen. Insofern ist ein Unterschied der Extreme vom Prinzip her nicht festzustellen.

Die konkrete Situation in der BRD zeigt, dass sich die "Klimaschützer" sich zusehends radikalisieren und dabei auf technologische Lösungen zur Ablösung von fossilen Energien durch alternativ erzeugten Strom setzen. Erwartungsgemäß hat die AfD als Fluchtburg für Wutbürger daraufhin die möglichst lange Beibehaltung des "Status quo" im Sinne der Wohlstands- und Arbeitsplatzerhaltung zu einem ihrer Topwahlkampfthemen gemacht. In Anbetracht der jüngeren Geschichte ist mit einem Aufeinanderprallen und eskalierenden Konflikten zu rechnen, weil Gewaltaktionen für die ausführenden Protagonisten schnell zum Selbstzweck werden.

Fazit:
Unter dem Titel Klimaschutz wird ein Kampf um Pfründe zwischen den Kapitalgebern der fossilen und der alternativen Energieindustrie ausgetragen. Im heißen Scheinwerferlicht reibt sich das Fußvolk an den Burgmauern auf, während sich im hohlklimatisierten Hintergrund die Profiteure die Hände reiben

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