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Die NATTERNBUSCHER ÄNDERUNGSDENKEREI

präsentiert:

 

Verändern statt verenden

 

Lieder und Gedichte aus zwei unfreiwilligen Veränderungsphasen

 

Mal im Ernst

1987-1999

zu den mp3-Dateien

Frage einer Leserin: "Waren Sie vielleicht etwas depressiv, als Sie das geschrieben haben?"

Meine Antwort: "Neee, da war ich grade manisch."

Am Scheideweg

2007/2009

Zu einigen gibt es gibt es Videos

HIER



2017: Zwischenbericht

Mit ungewöhnlichen 66 Jahren ...


30 Jahre Pensionierung- 30 vielleicht noch in spe.

Das ist allemal ein Anlass für ein Zwischenresumèe.

Andere in meinem Alter gleiten langsam in die Rente

und bekommen selbst zu spüren, was uns 30 Jahre trennte.

Selbst den Tag zu strukturieren - ohne irgendwelche Drogen -

ist nicht einfach so zu schaffen. Alles andre wär gelogen.

Wer normal im Arbeitsleben alles nach dem Lohn bemisst,

braucht viel Zeit um zu erkennen, dass schon Leben Arbeit ist.

Das Gefühl "gebraucht zu werden" brauch ich mirseidank nicht mehr,

und dem Nützlichkeitsbestreben trauer ich nicht hinterher.

Die erstrampelte Erfahrung "Mensch, es geht auch ohne dich!"

wurde mir zur Offenbarung und erweist als hilfreich sich

um gelassen los zu lassen, was nicht fördert, sondern fesselt.

Mit dem Blick über den Rand hin fühl ich mich jetzt ausgekesselt.

Handele ich altruistisch, ist das nicht verwunderlich:

Was ich mache und bewirke, tu vor allem ich für mich.

Was zur Zeit ich selbst noch brauche - morgen ist´s vielleicht perdú,

und das fingerklamme Klammern dann vergeb´ne Liebesmüh.

All das künftige Erleben, wovon mancher Rentner träumt,

treibt mich nicht, denn etwas sagt mir: "Junge, du hast nichts versäumt."

Folglich leb ich hier und heute. Morgen komme, was da soll.

Jene Angst, die gestern gärte, macht mir nicht die Hose voll.

Auch die Angst vor übermorgen, vor dem, was dahinter käme,

macht nach solchen 30 Jahren immer weniger Probleme.


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