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Schreibe vegetarisch!

Original:

Auch bei geistiger Nahrung gilt: Vegetarisch ist gesünder!

Auch ich weilte höllisch lange unter den Nichtsahnenden, denen zwar ihr eigenes Rustikalbrot zu backen ebenso heilig war wie die Beschränkung auf vegetarische Nahrung, die ihnen allerdings in geistiger Hinsicht nicht gegenwärtig erschien. Ich verschlang eigentlich alle Wörter mit einer Unbedarftheit, die mich bei anderen tierisch in Harnisch bringen konnte und wollte dabei nichts auslassen. Erst ein carophiler Text übelster Beschaffenheit veranlasste mich doch sehr, über die Zubereitung und die Eigenschaften vegetarischen Leselabsales nachzudenken. Am selben Tag begann ich mit ersten Untersuchungen, in denen ich Fremdtexte bereinigte. Ich musste mich aufraffen, fest arbeiten und tapfer durchhalten, bis am Ende des siebenten Tages eine gewisse Routine eintrat, die mich zu eigenen Werken animierte. Eine weitere Herausforderung bestand darin vegan zu formulieren - eine gehörig anstrengende Aufgabe, für die keiner willensschwach und ungeduldig sein darf und sicher in gewissem Grad lernfähig sein muss. Das Ganze braucht Zeit, ist leicht vermasselt, und funktioniert nicht mit der Keule. Es ist nicht zu erwarten, dass solch fleischlose Geistesergüsse dereinst hochfliegenden Ansprüchen genügen und deshalb mit gewaltigem Applaus gewürdigt oder gar mit einem Prädikat zertifiziert werden. Es besteht sogar Gefahr grob behandelt zu werden, aber was gesund ist, muss schließlich nicht unbedingt schmecken! Im Schriftstellerberuf lohnt es sich bisweilen, den Schmerz an der geeigneten Stelle zu erregen. Wenn irgendwelche hochtrabende Kritiken solche Prosa albern wähnen, dürfte dem mit einigem Selbstvertrauen durchaus beizukommen sein. Sie sehen nachfolgend diesen Text erst in der vegetarischen und einen Abschnitt weiter in der veganen Fassung. Das mag nun erst einmal genügen.


Vegetarische Fassung:

Auch bei geis Nahrung gilt: Vegetarisch ist gesünder!

Auch ich weilte hölli unter den Nichtsahnenden, denen zwar ihr eigenes Rusitrot zu backen ebenso heilig war wie die Beschränkung auf vegetarische Nahrung, die ihnen allerdings in geis Hinsicht nicht gegenwär schien. Ich ver igentlich alle Wör iner Unbedarftheit, die mich bei anderen isch in Harnisch bringen konnte und wollte dabei nicht slassen. Erst ein carophiler Text üb Befenheit veranlasste mich d hr, über die Zubereitung und die Eig vegetarischen Labsales nachzudenken. ben Tag begann ich mit ersten Untersuchungen, in denen ich Fremdtext einigte. Ich musste mich aufrn, fe beiten und ta urchhalten, Ende des siebn Tages eine gewisse Routine eintrat, die mich zu eigenen Werken animierte. Eine weitere Herausforderung bestand darin vegan zu formulie - eine gehöri tgende Aufgabe, für die keiner willensschwac ungeduldig sein darf und sic ewissem Gr nfähig sein muss. Das Gan ucht Zeit, ist leicht vermt, und funktioniert nicht mit der K. Es ist nicht zu erwarten, dass solch fleischlose Geistesergüsse dereinst hoch nden Ansprüchen genügen und deshalb mit getigem App gewürdigt odern gar einem Prädi rtifiziert werden. Es besteht sogar Gefahr g handelt zu werden, aber was gesund ist, muss schließlich nicht unbedingt schmecken! Im Schriftstellerberu nt es sich bisweilen, den Schmer geeigneten Stelle zu erregen. Wenn irgendwe hochtnde Kritikensolche Pro bern wähnen, dürfte dem mit eini lbstvertrauen durchaus beizukommen sein. Sie sehen nachfolgend diesen Text erst in der vegetarischen und einen Abschnitt weite er veganen Fassung. Das ma n erst einmal genügen.


Vegane Fassung:

Auch b gs Nahrung gilt: Vegetarisch ist gesünder!

Auch ich wlte hölli unter den Nichtnden, denen zwar ihr genes Rusti u backen ebenso hlig war wie die Beschränkung auf vegetarische Nahrung, die ihnen allerdings in gs Hinsicht nicht gegenwär schien. Ich ver igentlich alle Wör iner Unbedarftht, die mich bei anderen isch in isch bringen konnte und wollte dab nicht slassen. Erst n carophiler Text üb Befenht veranlasste mich dhr, über die Zubetung und die genten vegetarischen Labsales nachzudenken. ben Tag begann ich mit ersten Untersuchungen, in denen ich Fremdtext nigte. Ich musste mich aufrn, fe bten und ta urchhalten, Ende des siebn Tages eine gewisse Routine ntrat, die mich zu genen Werken animierte. ne wtere Herausforderung bestand darin vegan zu formulie - ne gehöri tgende Aufgabe, für die kner willensschwac ungeduldig sn darf und sic ewissem Gr nfähig sein muss. Das Gan ucht Zt, ist lcht vermt, und funktioniert nicht mit der K. Es ist nicht zu erwarten, dass solch flschlose Gstesergüsse dernst hoch nden Ansprüchen genügen und deshalb mit getigem App gewürdigt oder gar nem Prädi rtifiziert werden. Es besteht sogar Gefahr g handelt zu werden, aber was gesund ist, muss schließlich nicht unbedingt schmecken! Im Schriftstellerberu nt es sich biswlen, den Schmer gegneten Stelle zu erregen. Wenn irgendwe hochtnde Kritiken solche Pro bern wähnen, dürfte dem mit ni lbstvertrauen durchaus bzukommen sn. Sie sehen nachfolgend diesen Text erst in der vegetarischen und nen Abschnitt wte er veganen Fassung. Das ma n erst nmal genügen.

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In einem nächsten Schritt gilt es nun, Texte von vornherein vegetarisch zu verfassen und dabei auf zoologisch relevante (upps! - knapp daneben) Buchstabenfolgen zu verzichten. Neben den Nennungen von Arten sind auch die von Körperteilen und Organen davon betroffen. Man beachte, dass einem dabei nichts durch die Lappen geht - vor allem ihre wichtigsten Nutzlebewesen. Praktisch kommt dafür also alles in Unfrage, was sich der Kannibale oder der gemeine Chinese neben dem Gemüse einverleiben würde.

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To fu or not to fu!
Dies wird der erste vegane Text von mir. Die durchaus verblüffende Erkenntnis ist, dass trotz aller Beschränkungen solche Texte recht schnell und flüssig gestaltet werden können. Es empfehlen sich kurze Sätze und die sorgfältige mindestens sechs- weniger viermalige Kontrolle unmittelbar nach jedem. Am schwersten fällt der Verzicht auf die runden Ostersymbole mit der bemalten Schale, wohingegen ich mehr Probleme mit dem rotnasigen Winterwaldtaxidienst vermutet hätte. Das Fazit: Vegan textlich gestalten macht relativ wenig Mühe, wenn dafür nicht die Zierde des Kobens rausgelassen wird, der Schrecken des Dschungels im Tank ausharrt, die frustrierten Träger auf dem Weg zurück von Athen ihre Last nicht gerade hier ablegen, und niemand durch die Worte watschelt oder die bewachsenen Körperzonen verjuckt. Mit etwas Übung macht es sogar richtig Spaß.

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Beispiele:

  Ente - siebente - Tangente, Agenten -
Esel - ...es Elektrogerät/Element - alte Sellerie - ohne Selbstwertgefühl
gans - Gig ansagen - genug ansprechen - Organ spenden -
Rind - härter in der - war indirekt, indiskret - unter indischen -
Hund - Schwach und -
Aal - Saal - auf dem Sofa altern
Katze -Prädikat zertifiziert - Unikat zerschneiden -
Schlange - höllisch lange - umschlang endlich -
kamel - kam elegant - Harmonika Melodien -Kamellen - fleck am Ellenbogen
Schaf - schaffen - ...schaft -
hahn - Ich ahnte es - durch ahnungsvolle Blicke -
echse - wechseln, drechseln - Pech/Blech selbst - sechs Eimer
fisch - höfisch - Steffis Charakter - Steffi schwor -
Dachs - auf dem Dach sitzt - obdachsuchend - Müd? Ach so!
schwein -tischwein -
sau -nichts auslassen -
Kater - kate restaurieren
Robbe - grob behandeln
Gnu - mag nun
Hoden- Methoden, am Echo den Berg erkennen,..
Schnecke - forsch necken
eber - e ber... - ebe r -
Ter miten - ...ter mit en...
Ferkel - tapfer kellnern
wurm - Schwur mit Hintergedanken
Fliege - fliegen - aufliegen
Rabe - Vorabend- trabend -graben - milder Abend
Fett -
harn - Harnisch -
Urin- Urinstinkt - nur in -
Eule - heulen - Keule
Ei - ich lebe in,...
Milch
Nerz - eisenerz - ....nerzeuger
Honig
Panther - aus Japan therapiert -
Zebra - ganze Branche
Butter- Butterbrot - Buttermilch -
Sahne - nichtsahnend - sah neben/neue -
Tier - .......................
Laus - Applaus - lausig - geil aussehen - heil aus- plausibel
Amsel - Am selben Tag - Wams elegant
Drossel - erdrosseln -Drosselklappe -
Ralle - Vor allem
Star - stark - fest/fast arbeiten/arm -fiesta rumhängen/ -starren-
(A)Meise - am eis entlang
Wal - Verwalter - Vewaltung - walten - gewaltig- wallen -
Pferd - Opfer des - tapfer durchhalten, Blumentopferde - mit einemHüpfer/Pfeifenstopfer dienen - Stop ferdinand!
elster - übelster - nobelster
taube - abstauben - taube Nüsse
Gemse -einigem Selbstvertrauen
rotz - trotz(en) - Brot zu bereiten -
Reh - Drehen - starre Haltung -
maus - kam aus - schmausen -
Adler -Radler - der Kamerad lernt
tiger- ...........................
affe -Schaffen- gaffen -straffen
Elch -welcher- Kelch
Ren -........................................
Ochse - doch sehr
Kalb - rustikal behandelt
Floh - beruf lohnt sich
Lerche - Böllerchen -
Zander - Sch(m)erz an der ....
Hering - hübsche ring---....sicher in g ....
Krabbe -krabbeln -
Auster -haust er
Assel - hasse Lehrer

 Beispiel einer Veganisierung

Original
Der Fantasie federleicht die Tür öffnen
Schreibwerkstatt
Mit Worten und Ideen jonglieren und spielen, gestaltete Sprache zum Klingen bringen und sich vom eigenen Wort-Schatz überraschen lassen:Die Teilnehmer sind eingeladen,sich Zeit zu nehmen und ihrer individuellen sprachlichen Kreativität Raum zu geben. Methoden des kreativen Schreibens stützen die Fantasie und tragen dazu bei, sinnlicher und konkreter zu formulieren. Beispiele aus der Literatur geben Impulse, eigene Varianten zu finden. Auch die parallelen Werkstätten sind Anlass,in einen anregenden Dialog zu treten: Ein Text wird zum Lied, eine Fotografie zum Gedicht, eine tänzerische Bewegung zu einer Geschichte.Entspannungs- und Atemübungen aus dem Qi-Gong, bei gutem Wetter auch im Freien, wecken die Sinne, beleben den Körper, lösen gedankliche Blockaden und fördern das Sich- Einlassen auf Bilder und Geschichten. In kleinen Gruppen werden Vorlesen und Zuhören als sich ergänzende und bereichernde Bestandteile erfahren.Ausreichend Zeit, Resonanz (falls gewünscht) und Unterstützung für das feilen am Text werden angeboten. Dem inneren Zensor kann mit Augenzwinkern begegnet werden durch Vertrauen, Achtsamkeit und Humor in der Gruppe.Alle, die gern schreiben oder schon immer einmal schreiben wollten,sind willkommen.

Vegetarisch (Umlaute erlaubt)
Der Fantasie federleicht die Tür öffnen
Schreibwerkstatt
Mit Wort- und Ideenjonglage und spontanen Spielformen, gestaltete Sprache zum Klingen bringen und sich vom eigenen Wort-Schatz überraschen lassen: Die Teilnehmer sind eingeladen, sich Zeit zu nehmen und ihrer individuellen sprachlichen Kreativität Raum zu geben. Methoden des kreativen Schreibens stützen die Fantasie und tragen dazu bei, sinnlichere und konkretere Formen zu finden. Beispiele aus der Literatur geben Impulse, eigene Varianten zu finden. Auch die parallelen Werkstätten sind Anlass, in einen anregenden Dialog zu treten: Ein Text wird zum Lied, eine Fotografie zum Gedicht, eine tänzerische Bewegung zu einer Geschichte.Entspannungs- und Atemübungen aus dem Qi-Gong, bei gutem Wetter auch im Freien, wecken die Sinne, beleben den Körper, lösen gedankliche Blockaden und fördern das Sich- Einlassen auf Bilder und Geschichten. In kleinen Gruppen werden Vorlesen und Zuhören als sich ergänzende und bereichernde Bestandteile wahrgenommen.Ausreichend Zeit, Resonanz (falls gewünscht) und Unterstützung für das Feilen am Text werden angeboten. Dem innewohnenden Zensor kann mit Augenzwinkern begegnet werden durch Vertrauen, Achtsamkeit und Humor in der Gruppe.Alle, die gern schreiben oder schon immer einmal schreiben wollten, sind willkommen.


VEGAN
Der Fantasie unbeschwert schwebend die Tür öffnen
Textformulierwerkstatt
Mit Wort- und Ideenjonglage und spontanen Spielformen gestaltete Sprache zum Klingen bringen und sich vom angelsammelten Wort-Schatz überraschen lassen: Die Textforscher sind freundlich aufgefordert, in aller Ruhe ihrer individuellen sprachlichen Kreativität Raum zu geben. Die Vermittlungsarten von Erkenntnissen des kreativen Textens stützen die Fantasie und tragen dazu bei, sinnlichere und konkretere Formen zu finden. Zitate aus der Literatur geben Impulse, selbsterdachte Varianten zu finden . Auch die parallelenWerkstätten sind Anlass, in einen anregenden Dialog zu treten: Text wird zu Lied, Bild zum Gedicht, tänzerische Bewegung zur Geschichte.Entspannungs- und Atemübungen aus dem Qi-Gong, wetterabhängig auch in den Außenanlagen, wecken die Sinne, beleben den Körper, lösen gedankliche Blockaden und fördern die interessierte Beschäftigung mit Bildern und Geschichten. In nicht allzu großen Gruppen werden Vorlesen und Zuhören als sich ergänzende und aufbauende Faktoren wahrgenommen.
Resonanz (falls gewünscht) und Unterstützung für die Optimierung der Texte werden angeboten, ohne dass die Uhr übermäßig drängt. Dem innewohnenden Zensor kann mit wohlwissendem Zwinkern begegnet werden durch Vertrauen, Achtsamkeit und Humor im Rahmen der Gruppe.Alle, die gern texten oder schon immer mal texten wollten, sind willkommen.

 

VEGANE TEXTE

Auch der bessermenschelnde Turboveganer mit ethischen Prinzipen und christlicher Moral verzichtet offenbar nicht auf Antibiotika.
Aloe Vera, Kurkuma, Kamille,Teebaumöl,Isländisch Moos, Knoblauch, Zwiebel, Salvien (in nichtveganer Schreibweise: Salbei), Meerrettich,
Kapuzinerkresse, Oregano-Öl, Bartflechte, Olivenblattextrakt, Süßholz, Echinacea, Ingwer, Kokosöl, Roher Apfelessig und
Grapefruitkernextrakt sind nicht nur vegane Antibiotika, die angeblich grausamer medizinischer Tests an empfindenden Lebewesen nicht
bedürfen, sie lassen sich - wie dieser Text - sogar vegan zu Papier bringen. ( http://koproduktionen.de/vegetarisch.htm )
Das Problem ist: Sie töten ebenso wie Alkohol und diverse Zahnpasten Lebewesen - womöglich grausam! Diese wiederum würden diejenigen,
die im Notfall Antibiotika ablehnen, vermutlich ohne Bedenken zur Freude der Medienwelt kaum weniger grausam töten. Das müssen sie aber
nicht unbedingt,denn menschliche Aas- und Aschereste fressen sie irgendwann ohnehin. Davon steht allerdings nichts in der Bibel.

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