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Schweinevers-Sicherung

Die Schweineverse und die Wand

sichernde Schweineverse
genial - wohl auch klein
dauernde Schweineverse
gerade vielleicht auch kühl

Pigbrother! Du allezeit!
und es sichern die Spanner
und sichernde Wände
sind so gerade
und so kühl

        Gedicht Nummer 956200
 von POETRO

Schweineverse

Weder genial noch absurd.
Sie sichern.
Sie zittern -
Tja gichernd die Entwicklung!
Ach geniale Schweineverse!
Und Entwicklungen
So absurd und Pigbrother ist schuld

 Gedicht Nummer 956203

Das Sichern der Schweineverse

Schweineverse wollen hoffen.
Sie hoffen genial und falsch.
Sie albern geschickt und arm.

Genial! falsch Pigbrother...
Doch was albern, was sichern?
Die Gewichte!
Albernde Schweineverse!
Genial hoffen die Schweineverse,
genial und arm.

Gedicht Nummer 956205

 

Trüffel-Rüffel

 Fridolin, dem Vorzugseber,
 schmerzt es heute an der Leber,
 was einerseits zwar furchtbar schade, 
 zum andern aber nicht gerade
 zu schwierig zu begreifen ist:

 Er, der so gerne Trüffeln frißt, 
 der eigens dazu auserkoren,
 die Schnauze in den Dreck zu bohren, 
 der steckt als echtes Rübenschwein
 den Rüssel überall hinein
  und trüffelt einfach nur so rum,
 wenn ihm der Alltag sonst zu dumm.

 Ihm, der so gern wie in der Gülle
 bisweilen stöberte im Mülle,
 fiel dort ´ne bunte Packung auf -
 RUMTRÜFFEL stand geschrieben drauf -
 die, weil nicht jedermanns Geschmack,
 noch ungeöffnet vor ihm lag.

Erspäht, eröffnet und erledigt!
daheim dräut die Gardinenpredigt -
von wegen FAHNE u.s.w.!
Er wähnt sich schier als Blitzableiter.
Nun gut, dann macht er halt Radau:
"Du Schwein, ich mach dich gleich zur Sau!"
So übergrunzt er seine Holde,
die immer nur das e i n e wollte.
Was widerum  s i e  sehr empört, 
weil´s überhaupt nicht hergehört!

Sie rennt ihm drauf mit Wutgefauch
im Schweinsgalopp voll in den Bauch.
Die Leber, eh schon Rumbenommen,
hat dabei wohl was abbekommen.
D e r  denkt noch lang beim Rumgeschnüffel
an eben diesen Trüffelrüffel!! JoKo 95

Als Lied (TIERVERSUCHE ...mit nem Trüffeleber) hier zum DOWNLOAD

Allgegenwart

des Schweins im Menschenleben, 
im Wachen so wie auch im Traum;
in toto hat es viel zu geben - 
der Mensch jedoch bemerkt es kaum!

Zuvörderst dient es uns bei Tisch
als Schinken, Schnitzel und Kotlett.
und Lendchen, rosa, zart und frisch,
Grillrippchen ohne jedes Fett .....

Gesülzt, gekocht oder gebraten
geniesst der Mensch, der nicht Muslim,
das Schwein zu Sossen, Kraut, Salaten
bei Blumenschmuck, und mit Benimm.

Gehört sich´s nicht an solchen Tagen,
dass Menschen nach dem guten Essen
gemeinsam herzlich Danke sagen:
"Dank, liebes Schwein, sei unvergessen!"

Der Schweinefreund hat auch bedacht
dass  Schweine stets geduldig bleiben,
wenn man sie mal zum Buhmann macht,
um sich mit anderen zu reiben.

Du blöde Sau! Du dummes Schwein!
Du Drecksau, Sülzkopp, wilde Sau!
In heilgem Zorn wird man gemein,
Die Knoechel weiss, Gesichter blau!

Ganz bayrisch wirds, wenn ohne Faxen
der Loisl durch die Kneipe brüllt:
Geh schleich´Di, schwing die krumma Haxn!
und Haxnduft den Gastraum fuellt.

So mancher Mensch ist sehr geknickt,
mit Liebe sich zum Schweine wendet,
weils Pumperl ihn ganz böse zwickt
und´s Schwein Aortenklappen spendet.

Als Glückssymbol - na, unentbehrlich!
Was täte man nur ohne "Schwein".
Mensch, sag es einmal wirklich ehrlich:
So´n Ferkelchen kann niedlich sein!

Und nicht zuletzt der Bauernstand
Profit verspricht die Ferkelei.
Es grunzt munter im Bauernland,
noch immer gilt: Landluft macht frei!

Mag sein, dass es die Stadtluft war,
die einst den Menschen frei gemacht.
Dem Schwein stellt es sich anders dar:
Freiheit ist für´s Wildschwein gedacht,

so lang, bis dann im Morgenrot
die Büchse knallt; ein letzter Schmerz,
der Jäger bruellt dann los: Sau tot!
Ein Blattschuss, mitten durch das Herz!

Nun, auch noch dies. Es spricht sich rum
im Koben und in Schweinekreisen.
Das Hausschwein ist ja nun nicht dumm
und kann die These schon beweisen,

dass man nur noch als Hausschwein sicher.
Und sterben muss nunmal ein jeder.
Der Bauer auch! (Hinten Gekicher!)
Der ist dann hin - ich Schweineleder!

Reinkarnation - auf Schweine-Art
ist nicht nach jedermanns Geschmack.
Der Mensch arbeitet lieber hart.
Arbeit macht frei!, schrieb Menschenpack.
 

Hat je ein Schwein so was geschrieben?

Der Misanthrop: Jaaaaaaaaaaaaaaaaa!
Der Tierfreund: Wer einen Menschen als Schwein bezeichnet,
  beleidigt eine ganze Tiergattung.
Der Humangenetiker: Charakter ist eine ererbte Eigenschaft, 
  die ihre Auspraegung .......
Der Altruist: Dies ist Ausdruck fuer die Verirrung einer
  menschlichen Seele, quasi ein Hilferuf ....
Der Politiker: Das ist zu lange her. Davon weiss ich nichts.
Der Priester: Alles geschieht nach Gottes weisem Ratschluss!
Der Beamte: Zu allen Zeiten galten in Deutschland die
  Grundsaetze, wonach Recht und Ordnung .....
Der Neo-Nazi: Auslaender raaauuuus!!
Der Deutsche: Ich lese jeden Tag die Bildzeitung!
Das Hausschwein: Der Mensch ist eine Sau! Aber nicht so eine wie ich, bitte sehr! Roland Risch  20.6.2000

Ich wünschte, ich könnte fliegen

dann wuerde ich mich aus dem Koben erheben

und den ganzen Mist hinter mir lassen,

Ich würde weder den Schlachter noch seine Wurst fürchten,

meine Gülle dem Wind überlassen,

vogelisch reden lernen, und

die Flugsicherung verunsichern,

bräunen ohne zu braten,

im Fluge aus den Kronen der Apfelbäume Früchte pflücken,

im Süden Trüffeln schnüffeln und sie dann selber müffeln,

gegen meinen Bauern Luftattacken fliegen,

durch offene Fenster ein- und ausschweben,

mit Piloten "Alles roger!" austauschen,

in der Schweinebucht eine Landung versuchen,

einen Tierarzt suchen, der spritzen kann,

mit Zeppelinen um die Wette fliegen,

mich in einen italienischen Keiler verlieben,

und in einem Eichenhain abferkeln,

Blütennektar trinken wie ein Kolibri,

Schweinfurt besuchen,

auf Borneo mit den Schweinsaffen Kokosnüsse pflücken,

und meine Hufe lila lackieren,

auf dem Rücken fliegen und "I´m flying" singen,

nur noch Saumässiges fressen,

frei sein und gut riechen,

täglich die Kolumne "Neues von der Flugsau" lesen,

mit Kommissar Rex einen Film drehen und

von Robert Redford gekrault werden,

Luftkampftechnik nach Immelmann erlernen,

und segeln, segeln, segeln

auf den Thermiken der Hochgebirge

zwischen Drachenfliegern und Paraglidern,

bei Ballonfahrern Obst ergattern,

nur saumässige Landungen hinlegen,

wie es sich gehört,

und einen Fliegertod sterben,

und danach nicht im Rauch abhängen müssen,

aber fühlen, wie meine Seele weiterfliegt -

ja, wenn ich es mir recht überlege:

oh ja, ich wünschte, ich könnte fliegen!

  R.Risch     

Die folgenden beiden Schweinsichten wurden von unserem Mitglied Fred Lang in dem Buch   "Die Traumfrau" Humoristische Verse, Schardt-Verlag, ISBN 3-933584-64-7 von Hermann Schüürmann aufgegabelt und uns vom Autor freundlicherweise zur Verfügung gestellt. Im selben Verlag ist auch Fred Lang´s Buch "Von Mäusen, Menschen und anderem Getier" * (ISBN 3-933583-94-9) erschienen.
* natürlich sind auch Schweine dabei!

Schweineleben

Vor Jahren war's, 
auf einem Bauernhof, 
da nahm ein altes Schwein 
seine Söhne auf den Schoß.

"Liebe Kinder, 
es tut mir leid, 
doch morgen
ist es schon soweit. 
Ihr wißt, 
wir Schweine sind auf Erden, 
um geschlachtet einst zu werden. 
Ihr werdet nun mit vielen Kollegen, 
auf die Fahrt zum Schlachthof gehen, 
doch seid nicht ängstlich, 
habt nur Mut, 
ihr werdet sehn, es wird schon gut,
denn man wird euch zu schönen Sachen,
zum Braten und zum Kochen machen."

"Was ist mit dir", 
fragten die Knaben,
"Du hast viel Speck, 
warum fährst du nicht mit uns weg?"

Das alte Schwein rang schwer nach Worten, 
gar zärtlich strich er ihre Borsten. 
"Seit eure Mutter uns verlassen, 
seid ihr mir so ans Herz gewachsen. 
Sie war so hübsch und schweinegeil,
zu früh traf sie des Schlachters Beil. 
Jetzt heißt es wieder Abschied nehmen, 
so ist nun mal das Schweineleben."

Sinnend blickt es in die Ferne. 
"Ich führe mit euch, nur zu gerne,
doch bin zur Zucht ich auserkoren, 
da hab ich vieles um die Ohren, 
ich bleibe hier noch lange Zeit, 
halt für den Saustall mich bereit."

Der Eber aber behielt nicht recht,
ihn raffte hin die Schweinepest,
der letzte seiner Dynastie, doch
siehe oben: c'est la vie!

Nachtrag: 
Die Söhne haben ihn überlebt, 
sie standen noch nach vielen Jahren 
im Supermarkt in Kühlregalen.

Die Selbstverwirklichung

Heute, vor genau einem Jahr, 
konnte man aus Westfalen erfahren, 
daß ein Haus- und ein Wildschwein geheiratet haben. 
Es wurde erzählt lang und breit, 
über diese Schweinehochzeit, 
doch was die Medien nicht berichtet,
wird hier und heute aufgelistet, 
jeder wird daraus ersehen,
die zwei führten ein Schweineleben, 
die beiden wußten nicht genau, 
wer ist, der Eber, 
wer die Sau!

Aus diesem Umstande ergaben 
sich viele ungelöste Fragen. 
Wer mußte wen verführen? 
Wer wen, wann, wie und wo berühren? 
Sie wollten Nachwuchs zeugen,
wer mußte wen besteigen? 
Von vorne, hinten, unten, oben, 
es klappte nichts,
trotz aller Proben.

Sie wollten sich ergründen, 
versuchen, sich zu finden. 
Hilfe nahte, die Lösung war: 
die Freizeit bei der SKK.*

Viele Schweine, 
große und kleine, 
kamen in einen Vier-Sterne-Stall, 
in der Nähe von Bad Reichenhall. 
Man lernte sich kennen bei Ringelreihn, 
bei Ententanz und Kerzenschein. 
Am nächsten Tag, gleich in der Früh, 
begann die Gruppentherapie.
Sie redeten frisch von der Seele, 
jeder hatte seine Probleme.

Die Lebenskrise, 
die gescheiterte Ehe,
Mobbing im Saustall, 
Übergewicht, 
Streß mit den Kindern, 
verlorenes Glück. 
Viele Fragen zum Lebenssinn, 
wo komm ich her, wer bin ich denn? 

Das Thema der Zusammenkunft, 
die Schweineselbstverwirklichung, 
doch stand für diesen großen Kreis 
ein Riesenangebot bereit: 
Reiten, schwimmen, Pfeilewerfen,
Puppen basteln und Weihnachtssterne,
malen, töpfern, Bogenschießen, 
Gläser blasen, Formen gießen. 
Die Heilerfolge waren enorm, 
viele Schweine gewannen an Form, 
doch für alle galt das eine, 
sie blieben trotzdem alle Schweine.

Was war mit unserem Westfalenpaar?
Kamen sie voran, 
kamen sie klar?
Für Fälle wie diese gab es stets: 
strenge Diät,
Ganzmassage, 
das Einzelgespräch. 
Ein altes Schwein, ein echter Guru, 
hörte den beiden geduldig zu. 
Er erklärte ihnen klipp und klar, 
was in ihnen verborgen war. 
Beide hatten die Eltern verloren, 
waren früh zu Waisen geworden, 
das hatten sie noch nicht verwunden, 
noch nicht zu sich selbst gefunden. 
Sie lernten positives Denken,
sich in sich selbst ganz zu versenken, 
das Innere nach außen kehren, 
alles Hemmende abzuwerfen, 
und allmählich schälte sich heraus, 
das Wildschwein war der Herr im Haus! 
Nach drei Wochen war's soweit, 
die beiden fühlten sich geheilt, 
mit einem Sport- und Ernährungsplan 
traten sie die Heimfahrt an.

Doch zu Hause angelangt, 
führte man die zwei zur Schlachtbank.
 

* = Schweinekrankenkasse

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