Die etwas andere Mailseelsorge:


Frau W. aus O. fällt in der Tageszeitung vom 22.5.2005 was auf:
Ich lese gerade in einer AP- Meldung aus Kopenhagen folgendes: "Im Gehirn einer Frau schalten sich nach neuen Forschungsergebnissen während des Orgasmus die Bereiche für Angst und Sorge ab...." Muss ich mir jetzt irgendwelche Sorgen machen.
Im Gegenteil! Jetzt bekommen die Aussagen "Mach mir keine Angst!" und "Ich hoffe, dass ich mir keine Sorgen machen muss!" eine völlig neue Bedeutung.

Anfrage von H. aus K.:
Können Sie mir helfen? Ich mag keine Internet-Gästebücher. Deshalb schreibe ich immer direkte E-mails an die betreffenden Webmaster. Leider liegt die Antwortrate unter 10 %.

Schauen Sie, das ist wie mit Jagdtrophäen. Die hängen an der Wand und jeder bewundert, wie viele das sind. Früher machten das die Tastfunker mit ihren QSL-Karten aus aller Welt genauso. Oder die Szenenkneipiers mit ihren Klosprüchen. Jetzt sind das die Eintragungen im Gästebuch: Möglichst kurz, cool oder kauzig -meist kalorienarm.
Sie wollen sich aber wohl richtig unterhalten, wie?! Richtige Briefe schreiben, was?! Wohl über fünfzig, Alter! Bei Ihrer Tour muß der Vermehlte ja den Brief womöglich umkopieren oder gar  so ´nen aufwendigen Tüddelkram wie fehlerfrei abschreiben, wenn der auf die HP soll? Sie befinden sich hier nicht im Bummelzug, sondern im Chat-anooga-choo-choo! Und überhaupt: Hängen Sie sich einen Elch an die Wand, der so aussieht, als hätte er  Sie kurz vor seinem Tod nicht angegriffen, sondern lediglich das Gespäch mit Ihnen gesucht? Wenn ich nicht so ein Schwein wäre und die Page nicht so leer, hätte ich auch nicht reagiert. Aber besser ein Quasselelch als garkeiner!


M.N aus L. weiß keinen Rat:
Ich arbeite seit vier Jahren in einer großen Firma und habe bis heute tagsüber - z.B. in den Pausen-kaum privaten Kontakt zu meinen alteingesessenen Arbeitskolleg-inn-en. Neulich bin ich ins Internet eingestiegen und habe zufällig die E-mail-Adresse von einem Mitarbeiter ersurft. Als ich ihn daraufhin anmailte, sprudelte es aus seinem Computer nur so heraus. Er fing an, mich alles mögliche zu fragen und über Gott und die Welt zu erzählen. Dazu erhielt ich von ihm noch die Adresse einer weiteren Kollegin, mit der ich jetzt auch egelmäßig in E-mail-Kontakt stehe.Alles schön und gut, aber warum tun die, wenn ich sie im Betrieb treffe, so, als gäbe es das Internet garnicht?

Ganz einfach: Im Gegensatz zum Mund- gilt der Schriftverkehr- besonders in der hier vorliegenden LIGHT-Version-  als cool und safe. Computer haben z.B.keinen Mundgeruch *ekelkotz* und man kann ruhig mal ungeschminkt im Lieblings"infit" kommunizieren. Vor allen Dingen braucht man seinem Gegenüber nicht anzugucken. Schau mich an *kluggrins*, und du wirst mir recht geben! Sei doch froh, daß du die Typen  kennst?! *andiebirneklatsch* So können die sich am Net wenigstens nicht für jemand ganz andern ausgeben?!
Oder ist dir so eine  
  "  =(8-))  3   )3-   "    (MAIL-TRANSE)      lieber??
Darüberhinaus gibt es noch einen wichtigen Unterschied zwischen labern und cybern: Mangelnde Redeformulierungen rufen nur spöttisches Grinsen hervor, dagegen gelten mangelnde Rechtschreibkünste  im Netz als Kreativdesign!


O.H. aus F. zweifelt:
Sie schreiben, Schriftverkehr sei "safe". Anderswo höre ich jedoch, ich solle mir beim Emailen bloß keinen Virus holen? Wem soll ich nun glauben? Wie kann ich mich schützen? Ich mache jeweils freitagabends einen Virentest: Reicht das?

Also erst einmal: Es gibt nichts schöneres, als vor einem vollen Server zu sitzen und sich genüßlich einen Emil nach dem andern herunterzuholen. Ein Risiko gibts immer, es sei denn, du bist gewollt enthaltsam. Da ist aber die letzte Enzyklika vom Big Cyber-Boss Bill strikt dagegen, und wenn er das merkt, dann Gnade dir Gates! Außerdem bekommst nicht du den Virus, sondern deine Festplatte.Und wenn du die schützen willst, kannst du ja mehrere Virenschutzprogramme nebeneinander installieren. Achte nur darauf, daß dann noch wenigstens ein Internetzugang draufpasst. Außerdem mußt du die Programme regelmäßig aktualisieren, denn die Vertreiber r-finden laufend neue Viren. Das ist wie beim Elektromeister, der regelmäßig der Dorfjugend einen ausgibt, woraufhin die nächtlings regelmäßig die Straßenlaternen demoliert. Besonders kritisch kann es werden, wenn ein "One-mail-stand" dich auf seine Anlagen scharfmachen will. Dann rate ich nur:
FINGER WEG VON DER MAUS!
Bei den guten alten Missionars-Emails am Samstagabend mit Bekannten und ohne große Mengengelchens wird dir schon nix passieren, mal abgesehen von einem Scheidenkrampf an der Handgelenkssehne.  Aber erstens kann man auch mit anderen als den Mittelfingern mailen und zweitens muß man ja auch nicht alle fünf Minuten nachgucken, ob wieder was kommt?!
Das hält nämlich auch der stärkste Server auf die Dauer kaum aus!!!


J.aus G.ängstigt sich gar:
 Neulich hatte ich bereits zum wiederholten Mal Mailkontakte, die sich erfreut darüber zeigten, mit mir in den "Mailkrieg" eingetreten zu sein. Seither fühle ich mich irgendwie bechattet. Können die  mir was wollen?

Nu mal sachte, Du "kriegst" doch "Mails"- oder etwa nicht?! Wäre ja sonst noch schöner! Und wenn du es jetzt auch noch an den Nerven kiegst, dann ist der Nervenkrieg perfekt - allerdings der hausgemachte. Wer soll dir im Net schon was wollen?! Du wirst wahrscheinlich nicht gerade eines deiner zahlreichen Passwörter als Spitznamen angegeben haben, und die meisten sind doch froh, wenn du sie sonst in Ruhe läßt! Womit du im Übrigen gut beraten wärst: So manch Internetter ist im wirklichen Leben ganz und gar nicht nett - einige sind in ihrer Persönlichkeit sogar schon so gespalten, daß du mit etwas Übung erkennen kannst, ob sie mit der linken oder der rechten Hand ihr Keyboard traktiert haben. Wenn du merkst, daß ein/e Rechtshänder/in mit der linken Hand chattet, dann dann pass auf: Das kann dann anderswo leicht eng werden! Andersrum ist es uninteressant, da verschwindet die freie Hand höchstens in der Nase! Und wenn alles nix hilft, dann mail den Typen doch einfach ein Bild von dir mit der Inschrift: Als Vermailte grüßt J. aus G.!!


Ch.A. aus Os. merkt an:
Das mit dem Y2K war doch alles Show und Panikmache - genau wie das mit dem Nostradarmverschluß oder wie der heißt! Damals bei der Sonnenfinsternis nämlich. Da haben uns die Schweine wieder ganz schön beschissen!! Aber nicht mit mir!!! Ich habe jedenfalls weder teure Updates geordert noch Gasöfen oder Astronautenpasten, und meine Badewanne ist auch nicht als Trink- und Kackwasserreservoir strapaziert worden! Aber ich konnte ja reden, wie ich wollte - keine Sau hat auf mich gehört!

Was du nicht sagst!? Ist ja interessant!!Ich nehme an, du hast deine Informationen aus gesicherten Quellen weitergegeben?!Wahrscheinlich speicherst du ohnehin täglich deine Daten auf CD!?  Immerhin hat die Cyber-Neujahrsnacht neben etwas Nervenkitzel -das hat eben was! - folgende Erkenntnis gebracht: Die Asiaten sind uns nicht nur zeitlich weit voraus (da senden z.B. einige WEBCAMS aus Singapur  auch mal unbeeindruckt am 32.dec.1999, und für eine chinesische Mondrakete müssen vermutlich nur 3427760 Chinesen auf Kommando auf eine Wippe hopsen), die osteuropäischen Atomprojekte laufen vermutlich mit Sanduhren, und die Amerikaner hängen -und fühlen sich demnach wohl auch - beträchtlich zurück- was vielleicht ihre Crashängste erklärt. Na ja - und die Japaner lassen sich am besten auf die andere Seite der Datumsgrenze verschieben. Und du -red du nur! Wir finden es unheimlich spannend, wie du damit umgehst und uns deinen Ärger fühlen läßt!


J.W. aus S. ist verblüfft:
Gestern habe ich mir auf eine Fernsehmeldung hin JOHNNY WALKER´S  LUSTIGE MOORHUHNJAGD  heruntergeladen. In unserer Vegetarier- und Pazifistenfamilie taten sich daraufhin Abgründe auf: Zuerst mutierte ich zum laut wiehernden Ballermann, der die Tochter damit drei Zimmer weiter beim Lernen störte. Als diese wiederum auf dem Weg zum Klo in mein Zimmer schaute, dauerte es nicht lange, bis sie mir die Maus streitig machte und selbst bei lieblichstem schottischen Moorhuhngesang  wildes Sperrfeuer auf die niedlichen Flattertiere entfachte. Na ja, meine Frau hatte zwar den längsten Anmarsch, aber dafür  das geilste Glitzern von uns allen in den Augen, als sie sich im Beisein eines unserer ungläubigen Hauskater zum Frühstück mal eben ca. 2000 Moorhühner, 80 Windmühlenflügel und 20 Vogelscheuchenzylinder schoß. Was ist da mit und in uns vorgegangen?

Kann ich auch noch nicht sagen. Ich habs vorhin downgeloaded und diesen Schottenschnaps besorgen lassen. Im Moment ist mein Highscore bei 620! Moorituri me salutant!


T.O.aus  L. ist zerknirscht:
Meine Frau hält mich für ein Schwein, obwohl ich schon seit fünf Jahren im Sitzen pinkele. Sicher, wenn ich mein Glied ausschüttele, kommen einige Tropfen auf die Brille, aber was soll ich denn machen?

Also, meins ist ja nun mal geringelt. Das kommt aber nicht nur daher, daß ich ein Schwein bin, sondern im wesentlichen daher, daß ich es anschließend immer auswringe.


R.R aus J. ziert sich noch:
Ich bin ja nicht abgeneigt, dem NOSV beizutreten, aber was erwartet mich dann? Ich habe schon mal ein Mitglied angegrunzt, aber bisher keine Resonanz gefunden. Kannst du mir die Schweinsäuglein öffnen?

Also das ist ganz einfach so wie in jedem ordentlichen Schweinestall: Schwein beschnüffelt sich, reibt sich aneinander, legt sich auf die faule Haut, grunzt rum und stürzt sich ab und zu in wilden Aktionismus, um sich an den Abfällen der Gesellschaft zu laben. Wenn es zu eng werden solle, gibt es erst einmal die
DULDUNGSSTARRE und später das große Schweinebeißen. Zuvor kann schwein hier jedoch kundtun, daß es austreten will. Dann steht im Saustall eben ein Schild: "N.N. will kein Schwein mehr sein und ist austreten gegangen" - und das ist doch nicht negativ? 


Ch.C. aus X. rätselt:
Ich habe da eine Bekannte - irgendsowas mit Diplom- .....in. Die ruft mich als allzeit bereite Hausfrau immer an, wenn sie jemanden zum Quatschen braucht wg. Arbeit und so. Wenn ich die allerdings anrufe, ist die meist nie zu Hause, weil sie ja so beschäftigt ist. Jetzt habe ich neuerdings einen ISDN - Anschluß. Da passierte merkwürdiges: Ich rief sie an - keiner da! Da riet mir mein Gatte, es doch sofort noch einmal vom Apparat mit der neuen zweiten Rufnummer aus zu versuchen - mit Erfolg! Ist unsere alte Telefonnummer nicht mehr gut oder was?

Gute Frau, Ihr Gatte ist einer der Kollegen, die womöglich an ihrem Arbeitsplatz ein Display mit Rufnummernanzeige nutzen. Der wird schon seinen Grund haben, warum der privat so was nicht haben möchte. Erinnern Sie sich noch an die häufigen Anrufe im letzten Jahr, bei denen immer rasch aufgelegt wurde? Irgendwie war er wohl nicht so ganz drauf, als er ihnen diesen Rat gab!


Frau U.W. aus C. ist zerknirscht:
Ich tue alles für meine Schüler, um ihnen den Übergang ins Studium zu erleichtern. Leider ziehen viele meiner  Kollegen, besonders die jüngeren, nicht mit und schmeißen für nix und wieder nix mit den guten Noten nur so um sich. Ich stehe nun mal auf dem Standpunkt, daß nur diejenigen Schüler eine "Eins" verdienen, die so gut sind wie ich.  Ich ermuntere sie vor den Klausuren jedesmal aufs neue und biete immer wieder zusätzliche Leistungskontrollen an. Leider führt das so gut wie nie zum Erfolg. Ich arbeite rund um die Uhr an ihrer Förderung und ruiniere mir dabei die Gesundheit. Dafür ernte ich dann nur Spott, Ablehnung und Undank von allen Seiten.

Ich möchte Ihnen mein uneingeschränktes Einverständnis und darüberhinaus auch echte SYMPATHIE im Wortsinne  signalisieren.
Meine Tochter ist nämlich in einem Ihrer Kurse, Sie fühlt sich seit Beginn des neuen Schuljahres von Ihnen schlecht behandelt und jammert uns deswegen täglich die Ohren voll. Da ist sie aber bei mir total verkehrt:
 “Wenn Ihr im Gymnasium überhaupt etwas lernt, ist es arbeiten - und wenn schon nicht wissenschaftlich, dann wenigstens ausdauernd,”pflegte ich in meiner leider allzu kurzen aktiven Zeit (9 Jahre Studienrat Ma/Phy an einem Internatsgymnasium)) den Schülern zu erklären. Ich möchte mit gewissem Stolz behaupten, daß ich es mit meiner Aufgabe ähnlich gehalten habe wie Sie. Heute gehört das Abitur ja schon zum Lebensstandard wie vor 30 Jahren der Fernseher - und so hat es sich
auch entwickelt - niveaumäßig. Leider konnte ich mich nicht so entfalten, wie ich gern gewollt hätte, da ich einerseits selbst die Aufsicht bei den Hausaufgaben führen mußte, andererseits von meinen aufsichtsführenden Kollegen immer wieder wegen der Aufgabenfülle genervt wurde, bis ich mitunter klein beigegeben habe.  Sicherlich sitzt meine Tochter  - auch an den Wochenenden - solange an den Hausaufgaben, daß sie sonst kaum zu etwas anderem Zeit hat, aber erstens gammeln die andern sowieso nur herum und zweitens ist ihr Beruf Schülerin. Als Lehrling kann sie sich auch nicht auf einen Acht-Stunden-Tag berufen - da erzählt ihr der Meister etwas ganz anderes, und wenn sie ein Junge wäre, dann gäbs auch heute noch hier auf dem Lande in aller Abgeschiedenheit manchmal eins “hinter die
Horchlöffel!” Und wenn sich einer beschwert, dann kann er bleiben, wo der Pfeffer schimmelt. Sicherlich fällt auch mir auf, daß sie einerseits weitaus die meiste Zeit  mit Ihren Hausaufgaben verbringt, andererseits aber in Ihrem Fach die schlechteste Zeugnisnote (3) hat, die sie wohl kaum wird halten können. Daß sie vor zwei Jahren auf ihrer alten Schule ein “Sehr gut” hatte, habe ich ohnehin nie verstanden, auch wenn sie - relativ gesehen  - zweifellos die Kursbeste war. Wegen des schlechten Niveaus habe ich meine Tochter nach langem Disput  auf Ihre Schule versetzen lassen. Daß aber Ihre Kollegen offenbar auch so eine lasche Einstellung haben, erschüttert mich doch zutiefst. Ich schicke meine Tochter doch nicht für teures Geld zum Nichtstun aufs Gymnasium? Ich finde es bewundernswert, wie sie den Kindern zur Seite stehen. Und wenn mein Tochter trotz Ihrer steten Ermunterungen und zusätzlichen Hilfen als eine der vorjährigen Kursbesten nach unendlich frustrierenden Bemühungen dennoch kein “Gut” geschafft hat und deswegen grenzenlos enttäuscht war, so empfinde ich das schlicht und ergreifend als undankbar.Sie soll sich gefälligst noch mehr anstrengen, und wenn ihr der Kopf raucht, weiß sie ja, daß Sie dafür immer ein Mittel in der
Tasche haben!Von nix kommt nix! Machen Sie weiter so und lassen Sie sich nicht unterkriegen! Die Schüler haben sie nicht verdient: Obwohl Sie krank sind, erfüllen Sie Ihre Pflicht! Ich kann Ihre Enttäuschung nur zu gut verstehen. Es ist doch nur menschlich,daß man resigniert, wenn eine Flasche, die man halbvoll eingeschätzt hat, sich in Wirklichkeit als halbleer entpuppt. Wenn man da nicht kerngesund ist, kommt leicht der Psycho-Knacks! Da kann ich ein Briefchen von
schreiben.


3.6.2000: J.K. aus O. freut sich insgeheim:
Ich glaube, ich bin irgendwie selbst ein Schwein, weil ich mir eine klammunheimliche Freude nicht verkneifen kann. Bei meiner Tochter ist das ähnlich gelaufen wie im vorhergehenden Leserbrief - sogar in zwei Fächern. Und was ist inzwischen passiert? Die beiden unerbittlich wohlwollenden Bregensauger sind kurz hintereinander abberufen worden: Die eine in eine längere verletzungsbedingte Funktionseinschränkung, der andere in Früherpension. Immer wenn du denkst, es geht nicht mehr, kommt von irgendwo ein Lichtlein her!

Du bist kein Schwein, du hast es! Das Gejammere zuhause wird weniger, also sei zufrieden! Mein Onkel  Hugo behauptet auch immer, ihm sei ein Licht aufgegangen. Dabei scheint  der  ganz zufrieden zu sein, nachdem er vor 12 Jahren arbeits- und fast gleichzeitig auch seine Frau los geworden ist. "Carpe die M.!"meint der auch. Ich nehme an, du weißt  nicht so recht, was das heißen soll? Aber keine Angst, ich weiß auch nicht, wen er mit "M" meint und "carpe" ist bestimmt etwas Unanständiges! Also carpe, wen du willst, wenn es dir Spaß macht!


R.R. aus J. ziert sich heute einmal (als mittlerweile bekennendes NOSV- Mitglied) ganz bewußt nicht:
Moin, moin,ein guter Geist hat mich in der vergangenen Nacht mit der Gelassenheit ausgestattet, Dinge, die ich nicht aendern kann, einfach hinzunehmen. So hat mich zwar der Regen am Papiercontainer erwischt, aber ich habe nur mit einem froehlichen Zitat gen Himmel reagiert; Goetz von Berlichingen wirds mit Genugtuung registriert haben.  Das Wetter - zur Zeit Thema Nr. 2. Man kanns schon nicht mehr hoeren!
Anders bei Thema Nr. 1, Frau Renate Wallert aus Goettingen. Ich bin ganz versessen auf weitere Informationen zu diesem Fall. Es sind bisher zu viele Fragen offengeblieben.

Beispielsweise: Wie ist es moeglich gewesen, dass 3 Personen des Haushalts Wallert in Goettingen gekidnappt und auf die Philippinen verschleppt werden konnten? (Man reist doch nicht freiwillig in ein Krisengebiet!)
Welche Blumensorten werden am Gartenzaun der Wallerts niedergelegt?
Was hat der STERN geloehnt, um ein Exclusivrecht an der Wallert-Story zu erwerben?
Was hat unser Aussen-Joschka geloehnt, um die Wallert´sche freizukaufen?
Wird das STERN-Honorar gegen das Loesegeld verrechnet?
Muss Frau Wallert fuer das Loesegeld Einkommenssteuer bezahlen, handelt es sich dabei um einen geldwerten Vorteil?
Wie ist das medizinische Wunder zu erklaeren, dass ein Mensch auf den Philippinen todkrank, und in Goettingen kerngesund sein kann? Ist es vielleicht ein kostenloser Flug ueber 13 Stunden in 30.000 Fuss Hoehe gewesen, der diese Genesung bewirkte, und wird das auch bei mir funktionieren?


Nun, ich hoffe, der STERN wird zu Fragen dieser Art noch die Antworten geben, bevor das Thema Frau Wallert totgeredet und totgeschrieben ist. Jeden Tag sterben auf deutschen Strassen 25 Menschen, und weltweit einige tausend Kinder an Hunger oder an heilbaren Krankheiten. Ich bin ja sooo froh, dass man mir nur die wehleidige Frau Wallert vorsetzt. "It´s no business like show businesss!", meinen die Medienverantwortlichen; Auflagenhoehe und Einschaltquoten sind das Mass der Dinge. Wie sang doch ein Alt-Torfrocker? "Volle Granate, Renate, Renate!" Um die Moebel gerade zu reucken: Dies ist Medienschelte, keinesfalls Wallert-Schelte. Und nix gegen Joschka. Seit die Queen ihm zugelaechelt hat, muss man ihn statt Joschka Fischer nun Sir Joseph Green-Fisher nennen.
Und ich lobe mir die Queeen Mum mit ihren schlechten Zaehnen, den falschen Hueftgelenken und ihrem  Hang zum Whisky-Saufen. Sie ist 100, hat noch Mumm, sieht immer wie einErdbeer-Sahne-Sorbet aus und haut auch mal mit iherer Kruecke zu, wie die Bildzeitung glaubhaft versichert. I´m amused! Das auch bei der Erinnerung an die Rolle der Opposition bei der Entscheidung um die sogen. Steuerreform, ein Euphemismus, diese Bezeichnung, handelt es sich doch bestenfalls um ein Refoermchen, das mit ein paar Sahnetupfern verschiedenen Interessensgruppen schmackhaft gemacht wurde. Aber wie graemt sich nun die neue Parteifuehrung ueber der Abstimmungspleite im Bundesrat! Natüüürlich sind die anderen schuld am Desaster! Natüüürlich sucht man sich aus den Reihen der Verraeter den Schwaechsten aus, den Berliner mit dem Charisma einer 120-Liter-Muelltonne,  den Eberhard Diepgen, um ihm in den Hintern zu treten. Was Merkel und Merz nicht sehen moechten, ist ihr eigenes Versagen beim Versuch, kohler als Kohl zu sein, ist ihre Selbstdegradierung zu Epigonen eines politischen Auslaufmodells. Man darf gespannt sein, wie sich diese Tragikomoedie weiterentwickelt. Mann, bin ich heute gut drauf!

Jaa, jaa - da gibts nicht viel hinzuzufügen, außer:
1) Meine Trommelfelle sind noch so intakt und mein Tinnitus noch so unterentwickelt, daß ich das Wetter noch  öfter am Tag an der Fensterscheibe hören kann!
2)Queen Mum säuft GIN und keinen Whisky!
3) Sat 1 hat auch Exclusivrechte gekauft. Deshalb haben andernsenders wohl auch die Nachbarn am Maschendrahtzaun soviel zu sagen - das kannt man ja schon von Regina Zindler!
4) Reality- Big Brother -Renate wird wohl demnächst mit Original - BB - Zladdy eine CD aufnehmen!
5) Ich bin schon längere Zeit kein Polit-Spanner mehr : 
Die einen sind eben gut drauf , stehen darüber, leisten sich eine eigene Meinung  und reden darüber. 
Die andern reden über alles darüber, weil sie darunter stehen - unter dem Diktat der täglichen Anerkennung um jeden Preis.
Welche von beiden sind wohl die Interessanteren und  welche von beiden die Politiker?
6) Und überhaupt: Hast du´s schon mal mit 
www.schandmaennchen.de versucht? - Die sind auch saumäßig gut drauf!


NOSV-Mitglied R.R. aus J. resigniert:
Hallo zusammen!
Gelegentlich solltet Ihr den Link auf meine Homepage löschen - sie existiert nicht mehr. Ich habe einen lange gehegte Absicht endlich in die Tat umgesetzt und sie weggeputzt. Sollte jemand nun annehmen, ich hätte sie nicht alle - akzeptiert. Und der Grund für die Radikalmassnahme:
- Der Besucherzähler hatte heute die Zahl 200 erreicht. Davon waren 196 Besuche meine eigenen, notwendig zum Testen und Fehlersuchen. Das Ding lag also auf einer Intensivstation, und nur ich habe es am Leben gehalten. Intensivstationen verursachen mir Gänsehaut.
- Ich habe aufmerksam diverse Verzeichnisse privater Homepages durchgefieselt.
Sie haben mich an Friedhöfe erinnert. Auf dem Ohlsdorfer Friedhof in Hamburg ist mehr Leben anzutreffen als dort.
- Beim Studium von Homepages traf ich auf  eine wirklich gute Seite, bei der Form und Inhalt (Text, Bilder und Musik) auf beeindruckende Weise harmonierten. Wenn ich die als FAZ einsetze, habe ich nur BILD-Niveau produziert. Ich hatte spontan einen Schnack in das Gästebuch des Autors geschrieben. Da mailt der Typ mich an, bedankt sich für die gute Kritik, und wundert sich schriftlich, wie in drei Teufels Namen ich nur auf seine HP gestossen sei. Nun, wenn eine Klasse-HP es schwer hat, zur Kenntnis genommen zu werden, dann ist mein Kram schlicht entbehrlich, dachte ich mir. In toto: Operation gelungen - Patient tot.
Nein, im Ernst: Es hat mir Spass gemacht, einige Seiten fand ich selbst ganz gelungen. Aber heute würde ich´s anders machen - hätte ich nicht das Interesse an der Sache verloren. Friedhöfe sind mir, ebenso wie Krankenhäuser, nicht gerade ans Herz gewachsen . Und abschliessend: Das alles kann man auch ganz anders sehen. Auch dies - akzeptiert.
Gruss RR

Du bist wohl auf dem Depri-Trip? Ich habe dich mindestens 40 mal angeklickt und die Neuigkeiten fast alle bei mir abgespeichert (ich nutze nämlich inzwischen die Flatrate). Das nur mal zu der 196. Aber deine letzten (sehr interessanten) polemischen Vulkanausbrüche haben ja schon so etwas ahnen lassen. Als Mathepauker habe ich mich zum Schluß auch daran festgehalten, daß alles schon dann einen Sinn hat, wenn es wenigstens ab und zu (pro Jahr wäre schon viel) einem Schüler geholfen hat, wissenschaftlich arbeiten zu lernen.  Ich weiß jetzt wenigstens, warum ich die Finger von dem Counter gelassen habe. Aber vielleicht hast du jetzt ja mehr Zeit für den NOSV ;-)). Spaß beiseite: Du hast sie für  mich zwar alle, aber momentan nicht der Reihe nach. Aber das ist zwischendurch ganz normal. Ich laß den Link erstmal stehen.JoKo


E.F. aus C. bekennt: Mein Papagei schaut seit 20 Jahren notgedrungen aus seinem Käfig in meinem Wohnzimmer den ganzen Tag lang Fernsehen. Er will jetzt auch berühmt werden, weiß aber nicht, für welchen Beruf er sich entscheiden soll: Fernsehstar oder Politiker?
Also - das ist ziemlich egal. In all diesen Berufen werden eigentlich nur Papageien berühmt. Käfige sind schließlich nix anderes als BIGBROTHER- Container und die Flügel  im Normalfall ohnehin bereits gestutzt. Sie können ohne große optische Einbußen steinalt werden, so daß sich die Investition des Managements relativ risikolos amortisieren dürfte. Ihre witzig-akrobatischen Verrenkungen auf der Stange kommen sowieso tierisch gut an - nur das Nachplappern ist eigentlich schon eine Überqualifizierung. Da gilt es einiges auszumerzen -möglichst, ohne daß er es merkelt. Du solltest unbedingt mit ihm Vollplayback üben.


B.S. aus E. ist verunsichert: Man meditiert mir in Funk und Presse, Schweine seien sicher unbedenklich zu essen, da sie "zu weit weg vom Menschen wären". Aber warum wählt man dann gerade Schweine für Organspenden?
Zum einen laufen die Gebrauchsschweine keine Gefahr, positiv BSE-getestet zu werden, weil sie das bisher angeblich erforderliche Alter dafür sowieso nicht erreichen. Fische und Federvieh haben da ähnlich Schwein. Zum andern sind die Volksverdummer selbst Schweine, und Schweine sind bekanntlich Kannibalen, wenn sie in Stresssituationen geraten. Warum wohl erforscht die Gentechnik mittlerweile den Schweinemenschen? Alles Nahrungsreserve, in extra Farmen gezüchtet - fürs erste nur zum Vernaschen!  Und zum dritten sei doch froh: Wenn du selbst später einmal auffällig geworden bist und dich dann als Schnitzelfreund outest, hast du wenigstens kein BSE - sondern nur eine bisher unbekannte Form von Schmalzheimer!


B.S. aus E. nochmal: Der Direktor der Fischmehlfabrik hat der Zeitung gesagt, Fischmehl sei unbedenklich, weil Fische "Kaltblüter" seien. Gilt das auch für Brauereigaulmehl?
Aber klar doch!       =>>:-(
Und besonders für das Mehl von Fischmehlfabrikdirektoren!       =<<< 8- ))))))))))))


J. aus O.stöhnt: Hilfe!! Ich weiß nicht, was ich mir zu Weihnachten wünschen soll!!?? Ich hab doch alles!!
Du hast alles?! Du hast sie doch  nicht alle!! Wenn Du zufrieden bist, bist du phantasielos oder einfach nur zu faul zum Suchen!! Merke Dir: Was Dir reicht, ärmt andere!! Wenn Du dem armen Mädchen nicht die Zündhölzer abkaufst, wird es Dir damit die Hütte abfackeln!! Wenn Du kein Geld nimmst, macht ein anderer Blödsinn damit! Aber was red ich rum: Wer wird schon an Weihnachten auf ein Schwein achten!?


P.S. aus St. befürchtet: Angenommen, ich oute mich im NOSV als Schwein: Habe ich dann wegen MKS Schwierigkeiten zu erwarten?

Die Tourismusverbände zumindestens sind EG-weit übereingekommen, KURSCHWEINE im Ernstfall nicht zu keulen. Als faules Schwein läufst du auch so Gefahr, von deinem Weib die Pompfe gezeigt zu bekommen. Und als ganz normales Gesinnungsschwein wirst du deinen Gesundheitszustand doch wohl spielend verheimlichen können?


S.Z. aus Z. ist ratlos:

Wir haben demnächst mit unserer Bürgerinitiative für eine Umgehungsstrasse eine Aktion geplant, bei der auch Kinderbelustigungen vorgesehen sind: LKW-Rennen und Gocart-Rennen. Als wir das in der Zeitung verlauten liessen, wurde uns vorgehalten, damit Raser zu fördern. Dabei sollen die Kinder die LKW´s an 10 m langen Schnüren zu sich hinziehen und die Gocarts sind sowieseo Tretautos und die Rennstrecke ist ein Slalomkurs. Was könnte man da noch machen?

Das ist doch ganz einfach: Die LKW´s stellt ihr in ein Feld mit der Aufschrift STADT. Dann ziehen die Kleinen eben die LKW´s aus der Stadt heraus!Und wenn schon Tretautos, dann nehmt doch BOBBY-CARS! Sind das nicht englische POLIZEIAUTOS? Die kurven dann herum auf dem Weg durch den Stau bei einem Unfall. Und die Betreuer müssen ganz wichtig gucken und dürfenauf keinen Fall die Kinder anfeuern!


A.T.aus P. versteht die Bibel nicht mehr?

Ich bin sehr bibelfürchtig. Dabei kommen mir aber an manchen Stellen doch gewisse Gedanken, über die ich gern mit jemandem reden möchte. Unverständlicherweise zeigt sich mein Pastor diesbezüglich recht zugeknöpft. Aber die sind ja bisweilen auch nicht mehr das, was sie früher waren. deshalb schildere ich Dir vertrauensvoll mit Bitte um ernstgemeinten Rat meine Probleme: Mein Onkel hat einen Bauernhof. Er verstößt gegen Lev. 19:19, weil er zwei verschiedene Saaten auf ein und demselben Feld anpflanzt. Darüberhinaus trägt seine Frau Kleider, die aus zwei verschiedenen Stoffen gemacht sind (Baumwolle/Polyester). Er flucht und lästert außerdem recht oft. Ist es wirklich notwendig, daß wir den ganzen Aufwand betreiben, das komplette Dorf zusammenzuholen, um sie zu steinigen (Lev. 24:10-16)? Genügt es nicht, wenn wir sie in einer kleinen, familiären Zeremonie verbrennen, wie man es ja auch mit Leuten macht, die mit ihren Schwiegermüttern schlafen? (Lev. 20:14)

Ich denke, letzteres sollte genügen. Wenn das ganze Dorf informiert wird, könnten da einige "IM Glashaus" darunter sein, die dann womöglich für schlechte Stimmung sorgen. Und wenn du den Bratkartoffeln deiner Schwiegermutter demnächst wieder nicht widerstehen kanst, könnt ihr das dann ja in einem Abfack erledigen.

P.a aus Ni.-K. ist besorgt:

Wie kann ich mich vor Terroranschlägen aus dem Internet schützen?

Dringende Warnung!
Der internationale Terrorismus macht vor allem vor Deinem Handy nicht halt!
Schalte Dein Handy sofort aus. Am sichersten ist es, das Handy vorerst nicht mehr zu benutzen.
Es sind bereits Millionen Handys betroffen! Je länger das Handy eingeschaltet ist umso wahrscheinlicher wird ein Angriff.
Nach dem Anschlag ist jedes Handy definitiv tot! Nichts geht mehr!
Es wird vermutet, daß hinter dem Anschlag der Bruder von Osama Bin Laden steckt. Auf jedem betroffenen Handy erscheint im Display nur noch kurz der Name des Bruders: Akku Laden

F.A. aus N. ist verwirrt: Ich sammle in meinem Ort für die Afghanistanhilfe. Leider läßt die Spendenfreudigkeit sehr zu wünschen übrig. Mach ich was falsch?
Mach dich nicht verrückt, woher soll es auch kommen?

Kürzlich wurde eine weltweite Umfrage durchgeführt ...
Die Frage lautete :
"Bitte nennen Sie uns Ihre Meinung zum Nahrungsmangel im Rest der Welt?"
Die Umfrage war ein kompletter Flop weil ...
... in Afrika niemand wusste, was "Nahrung" ist
... in Europa niemand wusste, was "Mangel" bedeutet
... in Ost-Europa niemand wusste, was "Meinung" bedeutet
... in Südamerika niemand wusste, was "Bitte" bedeutet
... in den USA niemand wusste, was "Rest der Welt"
bedeutet.....


B.S auc CH. will sich informieren:

Ich möchte an einem Forum teilnehmen, weiss aber nicht, wie ich das anfangen soll. Meine Beiträge werden einfach ignoriert.
Na, dann pass mal guuuut auf - das dauert etwas länger!
Lektion 1
Lerne lesen ... nun dies mag sich lapidar anhörän iss abär eine der elementaren Bestandteile die man hier beherrschen sollte . Nüx iss wies scheint aber alle meinen zwar was anneres und koiner weiss b?scheid . Nujaa scheiss damisch zeuch verstöht eh koiner odääär ? *g*
Zumindest kannsu dann die sachen auslesen die deine zukünftigen Feinde betreffen . Weil alle die nicht deine Freunde sind sind automatisch FEINDE und ignorieren ist da nicht .
Lektion 2
Lerne schreiben ... ich mein ist zwar eigentlich auch nicht nötig aber mal ehrlich . Irgendwie muss man sich den anderen doch zumindest teilweise verständlich machen können auch wenn die Hohlbirnen das selbst bei der zehnten nachfrage nicht gerafft haben . Hmm ...zur not nimm halt handgreifliche argumente und verhau sie verbal solange bis dir niemand mehr wiedersprechen mag . Die Furcht wird mit dir sein meistro und dein Schatten wird deine Gegner zum zittern bringen ...
Lektion 3
Eigne dir ein spezielles Flair an anhand dessen man dich immer wiedererkennen kann . So etwas wie alte socken sind im realen zwar effektiv aber gerüche lassen sich leider noch nicht in eine com übertragen . Versuch dein Aroma also anderweitig zur Geltung zu bringen . Beleidige Leute die dir niemals etwas taten , hacke auf jeden ein der dir im Weg stehen sollte und mache die Kommentare aller anderen dadurch kaputt das du ihnen ihren sinn nimmst . Breite deine Spur über alle Bereiche aus und die anderen werden dann fröhlich vergnügt hinter dir hersurfen ... mit einigen metern abstand versteht sich . Schliesslich muss Respekt ja sein oder ? *g*
Lektion 4
Fange an dich bei den jeweiligen Admins oder aber Leute die (noch ) wichtig sind beliebt zu machen . Das erreichst du am besten indem du ihnen nach dem Mund redest und sie bei jeder sich bietenden Gelegenheit irgendwie penetrierst und in anspruch nimmst . Heey das sind auch nur Menschen und irgendwann werden sie ebenso wie du zu der Überzeugung gelangen das du etwas besonderes sein musst ? Gehe Methodisch vor und ekel alle raus die nicht als deine zukünftigen Untergebenen in Frage kämen oder gar potentiell deine Herrschaft gefährden könnten . Die Verwendung von Zweitnicks und oder dem leitfaden für kleine Intriganten soll sich zuweilen hierbei als recht nützlich erwiesen haben ....
Kräftig allen die eventuell noch eine eigene Meinung haben ein nettes *falsches forum* bei jeder Gelegenheit vor den latz knallen und siehe dein Herrschaftsanspruch wird sich kontinuierlich festigen .
Lektion 5
RETTE DIE COMMUNITY .. du allein bist noch dazu imstande und alles andere ist eh Gesocks ? Herzlichen Glückwunsch , du hast endlich die richtige Einstellung errungen . Trage verschiedene Masken und versuche deine Weste rein zu waschen . Niemand wird bemerken das du allein der Grund dafür gewesen bist das so viele andere gingen . Die die bleiben werden schon kuschen und jene die gingen waren eh nur blöde dummschweine in deinen augen . Okay die Zahlen der Besucher sind leicht rückgängig geworden . Aber was solls ? Wenigstens hält deine fortlaufende Präsenz auch eventuelle neue Störenfriede davon ab deine gesegneten Hallen zu betreten ...
Lektion 6
Alles dein ... die mädels die dir zu Füssen liegen und deine Göttlichkeit anhimmeln . Die admins die dich verehren und als guten Kumpel schätzen gelernt haben ( du bist wenigstens einer der hier aufräumen kann ...) oder aber die vips die um deine Füsse schnorren und um deine Aufmerksamkeit buhlen .
Lektion7
Leider muste die com schliessen weil diese dummen Säcke alle anderswohin gingen . Die wollten nur Spass ? Scheiss Pack das sollen sie haben ... du wirst ihnen folgen und sie lehren das nicht die Gemeinschaft der Chatter und Forenschreiber die community sind . Nein , nur du und die deinen sind ausschlaggebend . Alles andere sind eh nur unelitäre kleine pisser die deiner Aufmerksamkeit eigentlich nicht wert sind . Spute dich um ihnen zu folgen und beginne von vorne ...
Willkommen in den neuen Foren einer neuen community .... einem Ort wo meinungsfreiheit , Spass , Diskussionen , Freundschaft und dergleichen grossgeschrieben werden . Und nur DU allein hast als einziger eh schon immer dafür gestanden . Deine Referenzen bei der alten com sprechen schliesslich Bände
...


B.G. aus M.: hat ein Berufsproblem:

Ich bin noch bei der Telekom, rechne aber täglich mit meiner Rationalisierung. Ich habe schon überlegt, ob ich eine Pommesbude aufmachen soll - die bei uns an der Ecke vorm Büro läuft wie geschmiert, und essen will ja schliesslich jeder schnell und preiswert!!

Wenn Pommesbuden so arbeiten würden
wie Telekommunikationsunternehmen
01. Die Pommesbuden würden damit werben, jede Pommes einzeln zu berechnen: Bei uns bezahlen sie keine Pommes zuviel.
02. Man hätte die Auswahl, ob man jede Pommes einzeln oder immer in Einheiten von 10 Pommes bezahlen möchte. Jede Pommes einzeln kostet natürlich extra.
03. Die Kunden könnten sich 3 Monate mit Pommes und Currywurst den Magen voll schlagen, bis sie d das erste Mal bezahlen müssten. Die Hälfte der Currywürste würde nicht berechnet werden. Dafür werden nach drei Monaten alle bis dahin gegessenen Pommes pommesgenau abgerechnet.
04. Zwischen 12 und 14 Uhr sowie zwischen 18 und 22 Uhr kosten die Pommes das Doppelte.
05. Man könnte in jeder Pommesbude Deutschlands Pommes essen, ohne gleich dafür zu bezahlen. Man muss nur angeben, bei welcher Pommesbude man Stammkunde ist.
06. Alle Pommesbudenbesitzer Deutschlands würden die unter 5. verkauften Pommes mit allen übrigen Pommesbudenbesitzern Deutschlands pommesgenau verrechnen.
07. Wer mehr als zwei Pommestüten täglich bei der gleichen Pommesbude verzehrt, bekommt einmal im Monat gratis Ketchup für seine Pommes.
08. Wechselt man seine Stammpommesbude, erhebt der Pommesbudenbesitzer eine Gebühr in Höhe von 2 Currywürsten, die man bei seiner neuen Stammpommesbude dann wieder erstattet bekommt.
09. Ferner würden long Pommes Sticks (ab 5cm) teurer als die übrigen ...
10. Einige Pommesbuden würden sogar in cm-Schritten genaue Preise haben.
11. Ein Pommes Stick, den man in Ruhe genießt und das ausgerechnet kurz vor sechs, wird Schlag 6 abgehackt. Wenn man den Rest (nach diesem Schreck) noch isst, wird dieser selbstverständlich zum doppelten Pommes Peak-Preis (siehe 04.) verrechnet.
12. Bei einigen Pommesbuden würde Mayo gar nichts kosten, da man sich noch auf keinen Preis einigen konnte. Einfach zum Preis von McD... die Mayo anbieten will man ja auch nicht.
13. McD... hätte immer die teuersten Pommes, dafür aber auch Hamburger usw.
14. Findige Marketing Agenturen würden schöne neue Namen für Pommesbuden, die früher ´Bei Nicos´ oder ´City-Grill´ hießen, erfinden, so z.B. The Pommes-People oder The Pommes-C Company.
15. Bei uns bezahlen Sie jede Pommes einzeln wird in diesem Rahmen auf die Formel Pommes-by-Pommes verkürzt.
16. Man spricht auch nicht mehr von seiner Stammpommesbude sondern vom Preselected-Pommes-Provider.
17. Die volle Kostenkontrolle ist ein wesentliches Kriterium bei der Auswahl seines pre-selected Pommes-Providers. Jeder Stammpommesbudenkunde erhält daher am Monatsende einen kostenlosen Einzelpommesnachweis (EPN), in dem der Zeitpunkt des Verzehrs und die Länge des Pommessticks ausgewiesen sind.

P.R. aus O fragt schüchtern nach: Ich sehe überall Probleme. Kannst du mir helfen?

Ich machs mal so:

Der ungläubige J.G. aus H. forscht:

Wer war eigentlich Jesus?

Es gibt drei Anhaltspunkte, dass Jesus ein Mexikaner war:
1. Sein Vorname war Jesus
2. Er sprach zwei Sprachen
3. Er wurde ständig von den Behörden belästigt

Es gibt aber auch drei Anhaltspunkte, dass Jesus ein Schwarzer gewesen sein muss:
1. Er nannte jeden "Bruder"
2. Er mochte Gospelgesang
3. Er hatte keinen fairen Gerichtsprozess

Es gibt aber auch drei Gründe, warum Jesus ein Jude gewesen sein muss:
1. Er uebernahm das Geschäft seines Vaters
2. Er lebte zuhause bis er 33 war
3. Er war sich sicher, dass seine Mutter eine Jungfrau war und seine Mutter war sich sicher, dass er Gott war

Es gibt auch drei Gründe, warum er Italiener war:
1. Er sprach mit den Händen
2. Er hatte Wein zu jeder Mahlzeit
3. Er brauchte Olivenöl

Genausogut gibt es drei Gründe, warum Jesus ein Kalifornier gewesen sein muss:
1. Er schnitt nie seine Haare
2. Er lief barfuss herum
3. Er begründete eine neue Religion

Auch könnte es sein, dass er Ire war:
1. Er heiratete nie
2. Er erzählte ständig irgendwelche Geschichten
3. Er liebte grüne Wiesen

Aber die wohl gewagteste Theorie ist, dass Jesus eine Frau gewesen sein muss:
1. Er musste eine ganze Horde Menschen zu einem Zeitpunkt füttern, zu dem keine Lebensmittel weit und breit greifbar waren
2. Er versuchte unaufhörlich, seine Botschaft einer Menge von Männern beizubringen, die nichts kapiert haben
3. Selbst als Jesus gestorben war, musste er noch auf(er)stehen, weil noch mehr Arbeit zu erledigen war

C.L. aus H. hofft: G.W. Bush hat versprochen, dem Irak die Freiheit zu bringen.Warum sind da so viele dagegen?

G.W. meint die AMERIKANISCHE FREIHEIT. Und die hat tierische Gesetze:

Es dürfen in Kalifornien nicht mehr als 2000 Schafe gleichzeitig den Hollywood Boulevard runtergetrieben werden.
Elefanten ist es in San Francisco verboten, entlang der Market Street zu spazieren, es sei den, sie werden an einer Leine geführt.
Wird in Florida ein Elefant an einer Parkuhr festgebunden, dann ist die normale Parkgebühr für PKW's zu entrichten.
In Sterling/Colorado muß eine freilaufende Katze Rückstrahler tragen.
Ein Gesetz in Los Angeles verbietet die Jagd auf Motten unter einer Straßenlaterne.
Die Stadt Seattle hat eine Verordnung erlassen, die besagt, daß Goldfische in Gläsern nur dann in Bussen transportiert werden dürfen, wenn sie sich nicht bewegen.
In Cresskill, New Jersey, müssen alle Katzen drei Glocken tragen, um den Vögeln ihr kommen anzukündigen.
Tiere dürfen sich in Kalifornien nur paaren, wenn sie mehr als 1.500 Fuß von der nächsten Kneipe, Schule oder Kirche entfernt sind.
In Hartford/Conneticut ist es gegen das Gesetz, seinen Hund zu erziehen.
Das Gesetz meint es gut mit den Hasen in Kansas: Von einem Motorboot aus dürfen sie nicht geschossen werden.
Auf dem Flughafengelände von Bourbon, Mississipi, dürfen keine Schildkrötenrennen abgehalten werden.
In Normal, Illinois, darf niemand ungestraft Hunden Grimassen schneiden.
Niemand darf in Kansas einen Fisch mit den bloßen Händen fangen.
Im Jahre 1930 verabschiedete der City Council of Ontario, Kalifornien, eine Verordnung, die es Hähnen untersagte, innerhalb der Stadtgrenzen zu krähen.
In Tennessee ist es illegal, einen Fisch mit einem Lasso zu fangen.
In Cleveland, ist es illegal, eine Maus ohne eine gültige Jagderlaubnis zu fangen.
Es ist illegal, in Zion, Illinois, einem Hund, einer Katze oder irgendeinem anderem Haustier eine entzündete Zigarre anzubieten.
Ein Gesetz verbietet Bienen, über das Dorf oder durch die Straßen von Kirkland, Illinois, zu fliegen.
In Oklahoma ist die Jagd auf Wale im ganzen Staat verboten.
Per Gesetz wird in Florida den Ratten verboten, Schiffe zu verlassen.
Eine Mausefalle darf in Kalifornien nur von Personen mit gültigerJagderlaubnis aufgestellt werden.
Im kalifornischen Belvedere ließt sich eine Anordnung der Stadtverwaltung etwas seltsam: "No dog shall be in a public place without its master on a leash." (Kein Hund darf in die Öffentlichkeit, ohne sein Herrchen an der Leine zu führen)
Allen Hunden im US-Bundesstaat Massachusetts müssen im Monat April die Hinterbeine zusammengebunden werden.
In Wilbur, Washington ist es verboten, auf einem häßlichen Pferd zu reiten.
Ein Gesetz in Denver/Colorado verbietet das mißhandeln von Ratten.
In Atlanta, Georgia, verstößt es gegen das Gesetz, wenn eine Giraffe an einer Telefonzelle oder an einem Laternenpfahl festgebunden wird.
In Marshalltown, Iowa, ist es Pferden gesetzlich untersagt, Hydranten aufzuessen.
Im Jahre 1924 mußte sich in Suth Bend, Illinois, ein Affe vor Gericht verantworten, weil er eine Zigarette geraucht hatte. Er wurde zu einer Geldstrafe von 25 Dollar und zur Zahlung der Gerichtskosten verurteilt.
Es ist illegal, in Maryland Austern zu mißhandeln oder einen Löwen mit ins Kino zu nehmen.
In Barber, North Carolina dürfen Katzen nicht mit Hunden kämpfen.
In Utah haben Vögel auf allen Highways Vorfahrt.
In Utah ist es illegal, vom Rücken eines Pferdes zu angeln.
In Paulding, Ohio, darf ein Polizist einen Hund beißen, um ihn ruhig zustellen.

Und für andere Gelegenheiten sind die Gesetze nicht weniger verrückt:

In Cupertino, Kalifornien ist es illegal, gut hörbar rückwärts im Hexadezimalsystem zu zählen.
Wer in Denver, Colorado, seinen Staubsauger an die Nachbarn verleiht, verstößt gegen das Gesetz.
Es ist verboten, in Jonesboro, Georgia die Worte 'Oh, Boy' auszusprechen.
Ein Gesetz verbietet es den Friseuren in Georgia, ihre Preise auszuhängen.
In Brockton, Massachusetts, müssen die Bürger eine Lizenz beantragen, um eine Schneiderei betreten zu dürfen.
In Georgia ist es ungesetzlich, einem Gottesdienst ohne ein geladenes Gewehr beizuwohnen.
Im Abschnitt 363 der Stadtverordnung von Harthahome City, Oklahoma, wird es als illegal erklärt, eine hypnotisierte Person in einem Schaufenster abzustellen.
Ein Gesetz in Chicago verbietet es, während eines Brandes zu essen.
In den Straßen von Ashville, North Carolina, ist das Niesen verboten worden.
Ein Gesetz des Staates Massachusetts verbietet es, die Füße zwecks Abkühlung aus dem Fenster hängen zu lassen. Das Lesen von Büchern oder Zeitungen in den Straßen ist in Southbridge, Massachusetts nach 20.00 Uhr verboten.
In Massachusetts ist es ungesetzlich, an einem Sonntag Windeln auszuliefern.
Ein Gesetz in Fort Madison, Iowa, legt fest, daß die Feuerwehr erst 15 Minuten die Brandbekämpfung üben muß, bevor sie zu einen Einsatz ausrücken darf.
Im Jahre 1659 wurde in Massachusetts Weihnachten als ungesetzlich erklärt.
Ein Gesetz in Massachusetts verbietet es Trauernden, während der Totenwache mehr als drei Sandwiches zu essen.
In Baltimore, Maryland, ist es verboten, Waschbecken zu säubern, egal wie dreckig sie auch sind. Ebenso ist das werfen von Heuballen aus dem zweiten Stock eines Gebäudes untersagt.
Eine alte Verordnung des Staates Massachusetts erklärt alle Spitzbärte als illegal, es sei denn, der Träger bezahlt eine Gebühr für das Privileg, einen tragen zu dürfen.
In Racine, Wisconsin, ist es illegal, einen schlafenden Feuerwehrmann aufzuwecken.
Bevor nicht alle Fenster geschlossen und sicher verriegelt sind, ist in Massachusetts das Schnarchen strengstens verboten.
Ein Gesetz des Staates New Hampshire verbietet es, in einem Cafe, einer Kneipe oder in einem Restaurant im Takte der Musik mit den Kopf zu nicken, mit den Füßen zu klopfen oder der Musik sonstwie Aufmerksamkeit zu widmen.
In Las Vegas ist es verboten, Zahnprothesen zu verpfänden.
Es ist in York, Pennsylvania, verboten, sich hinzusetzen, wenn man seinen Rasen mit einem Schlauch wässert.
In Holyoke, Massachusetts gibt es ein Gesetz, welches das wässern eines Rasens während eines Regenschauers unter Strafe stellt.
In Borger, Texas, dürfen folgende Dinge nicht geworfen werden: Konfetti, Gummibälle, Feuerwerkskörper, Staubwedel und Peitschen. Sylvester muß schön langweilig sein.
Ein Gesetz in Portsmouth, Ohio stellt Baseballspieler auf die selbe Stufe wie Stadtstreicher, Diebe und andere zwielichtige Gestalten.
In Greene, NY, ist es verboten, auf den Straßen rückwärts zu laufen und Erdnüsse zu essen, wenn ein Konzert stattfindet.
Keiner Person ist es auf dem Flughafengelände in Upperville, Virginia erlaubt, auf einem Stuhl sitzend die Sonntagszeitung zu lesen, während ein Gottesdienst stattfindet.
Die Gesetze verbieten es in Omaha, Nebraska den Friseuren, einem Mann die Brust zu rasieren.

H.B aus O. zweifelt an seiner Vorstellungskraft: Ich bin ziemlich erkältet und erinnere mich dunkel an eine Radiowerbung. Allerdings weiss ich nicht , wer dieser Vapo Rupp und diese Medi Nait sind. Und vor allem nicht, wie man die wickt?

Bei Erkältung sollte man höchstens Wärmflaschen wicken....

P.B. aus E. fragt sich: Ich bin Baujahr 1970 und fühle mich zu alt für diese Welt, minderwertig und mutlos.Was soll aus mir werden?

"... Für die vor 1978 Geborenen zur Erbauung, für die danach zur Information:
Genauso war das !
Wenn du nach 1978 geboren wurdest, hat das hier nichts mit dir zu tun. Verschwinde! Kinder von heute werden in Watte gepackt. Wenn du als Kind in den 50er, 60er oder 70 Jahren lebtest, ist es zurückblickend kaum zu glauben, dass wir so lange überleben konnten!
Als Kinder saßen wir in Autos ohne Sicherheitsgurte und ohne Airbags.
Unsere Bettchen waren angemalt in stahlenden Farben voller Blei und Cadmium.
Wir sind auf Bäume gestiegen, die nicht TÜV geprüft waren und wussten, dass man Kirschbäume besser meidet, weil sie so leicht brechen.
Wir sind auf Seen Schlittschuh gelaufen, ohne dass sie amtlich freigegeben waren.
Wir haben in Flüssen ohne Klärwerke gebadet, in Seen ohne Badeanstalt.
Das Bad wurde nur einmal in der Woche geheizt und einen Fön gab's auch nicht.
Wenn es kalt wurde, hat man sich wärmer angezogen und nicht die Heizung höher gedreht.
Zwetschgen musste man aufsammeln, Äpfel pflücken und Nüsse selbst knacken.
Die Fläschchen aus der Apotheke konnten wir ohne Schwierigkeiten öffnen, genauso wie die Flasche mit Bleichmittel.
Türen und Schränke waren eine ständige Bedrohung für unsere Fingerchen.
Auf dem Fahrrad trugen wir nie einen Helm.
Wir tranken Wasser aus Wasserhähnen und nicht aus Flaschen.
Es gab kaum Allergien.
Wir bauten Wagen aus Seifenkisten und entdeckten während der ersten Fahrt den Hang hinunter, daß wir die Bremsen vergessen hatten. Damit kamen wir nach einigen Unfällen klar.
Wir konnten selbst Drachen bauen und wussten, wo man sie nicht fliegen lassen durfte.
Wir verließen morgens das Haus zum Spielen.
Wir blieben den ganzen Tag weg und mußten erst zu Hause sein, wenn die Straßenlaternen angingen. Niemand wußte, wo wir waren und wir hatten nicht mal ein Handy dabei!
Wir haben uns geschnitten, brachen Knochen und Zähne und niemand wurde deswegen verklagt. Es waren eben Unfälle. Niemand hatte Schuld, außer wir selbst. Keiner fragte nach "Aufsichtspflicht" . Kannst du dich noch an "Unfälle" erinnern? Wir kämpften und schlugen einander manchmal bunt und blau. Damit mussten wir leben, denn es interessierte die Erwachsenen nicht.
Wir aßen Kekse, Brot mit dick Butter, tranken sehr viel und wurden trotzdem nicht zu dick.
Wir tranken mit unseren Freunden aus einer Flasche und niemand starb an den Folgen.
Wir hatten nicht: Playstation, Nintendo 64, X-Box, Videospiele, 64 Fernsehkanäle, Filme auf Video, Surround Sound, eigene Fernseher, Computer, Internet-Chat-Rooms. Wir hatten Freunde.
Wir gingen einfach raus und trafen sie auf der Straße.
Oder wir marschierten einfach zu deren Heim und klingelten. Manchmal brauchten wir gar nicht klingeln und gingen einfach hinein. Ohne Termin und ohne Wissen unserer gegenseitigen Eltern. Keiner brachte uns und keiner holte uns... Wie war das nur möglich?
Wir dachten uns Spiele aus mit Holzstöcken und Tennisbällen. Außerdem aßen wir Würmer. Und die Prophezeiungen trafen nicht ein: Die Würmer lebten nicht in unseren Mägen für immer weiter und mit den Stöcken stachen wir nicht besonders viele Augen aus.
Beim Straßenfußball durfte nur mitmachen, wer gut war. Wer nicht gut war, musste lernen, mit Enttäuschungen klarzukommen.
Manche Schüler waren nicht so schlau wie andere. Sie rasselten durch Prüfungen und wiederholten Klassen. Das führte nicht zu emotionalen Elternabenden oder gar zur Änderung der Leistungsbewertung.
Unsere Taten hatten manchmal Konsequenzen. Das war klar und keiner konnte sich verstecken. Wenn einer von uns gegen das Gesetz verstoßen hat, war klar, dass die Eltern ihn nicht aus dem Schlamassel heraushauen. Im Gegenteil: Sie waren der gleichen Meinung wie die Polizei! So etwas!
Unsere Generation hat eine Fülle von innovativen Problemlösern und Erfindern mit Risikobereitschaft hervorgebracht. Wir hatten Freiheit, Mißerfolg, Erfolg und Verantwortung. Mit alldem wußten wir umzugehen.
Und du gehörst auch dazu. Herzlichen Glückwunsch! ..."


K.S. aus G. wills mal wieder ganz genau wissen:Diese Aufgabe wurde von einem Mathematik-Professor an der Uni Barcelona gestellt:
»Eine Mutter ist 21 Jahre älter als ihr Kind und in 6 Jahren wird das Kind 5 mal jünger sein, als die Mutter.«
Frage: Wo ist der Vater?
Diese Aufgabe ist mathematisch lösbar, sie ist nicht so schwierig, wie es aussieht. Vorschläge bitte mit Lösungsweg!

Momentan bös beschäftigt

 

A.M aus C klagt: Ich soll ins Altersheim, aber durchschnittlich 200 Euro /Tag - wie es Ulla Schmidt neulich gesagt hat- kann ich nicht aufbringen. naja- vieleicht gerade mal höchstens 180 Euro.

Oink, Oink
wo ist das Problem?
Für eine Langzeitreise als Rentner oder RentnerinKreuzfahrtschiff "Aida" musst du135 EUR pro Tag zahlen.
Nach Adam Riese bleiben dir dann noch 45 EUR pro Tag übrig.

1. DU hast mindestens 10 freie Mahlzeiten, wenn duin eines der
Bordrestaurants wackelst oder dir das Essen vom Room Service auf das
Zimmer, also in die Kabine, bringen lässt.
2. Die "Aida" hat drei Swimmingpools, einen Fitneßraum, freie
Benutzung von Waschmaschine und Trockner und sogar jeden Abend Shows.
3. Es gibt auf dem Schiff kostenlos Zahnpasta, Rasierer, Seife und
Shampoo.
4. Das Personal behandelt dich wie einen Kunden, nicht wie einen
Patienten. Für 15,00 € Trinkgeld extra pro Tag lesen dir die Stewards jeden Wunsch von den Augen ab.
5. Alle 8 bis 14 Tage lernst du auch ohne Alzjheimer neue Leute kennen.
6. Fernseher defekt ? Glühbirne kaputt ? Die Bettmatratze ist zu hart
oder zu weich ?
Kein Problem, das Personal wechselt es kostenlos und bedankt sich für dein Verständnis.
7. Frische Bettwäsche und Handtücher jeden Tag sind selbstverständlich.
8. Wenn du im Altersheim fällst und dir eine Rippe brihst, dann kommst
du ins Krankenhaus und mußt gemäß der neuen Krankenkassenreform täglich dick draufzahlen.
Auf der "Aida" bekommst du für den Rest der Reise eine Suite und wirst vom Bordarzt kostenlos behandelt.

9. Ich habe noch von keinem Fall gehört, bei dem zahlende Passagiere
eines Kreuzfahrtschiffes vom Personal bedrängt oder gar misshandelt worden wären. Auf Pflegeheime trifft das nicht im gleichen Umfang zu.
Nun das Beste.
Mit der "Aida" kannst du nach Südamerika, Afrika, Australien, Japan, Asien...
wohin auch immer du willst.
PS.: Falls der ein oder andere schlaue Rechner bzw. die eine oder andere schlaue Rechnerin mit von der Partie sind, besetzen wir einfach den ganzen Kutter.

O.H. aus Ostereistedt bohrt: Was gab es zuerst- die Henne oder das Ei?

In der Bibel steht am 6. Schöpfungstag etwas von Vögeln und nicht von Eiern.

K.G. ist verwirrt: Der Staatsanwlt hat mir heute per Post zum Geburtstag gratuliert. Das kommt an sich ja hin, aber ich sitze seit 3 Monaten in der Todeszelle.

Ich kann mir gut vorstellen, dass du wie elektrisiert auf deinem Stuhl herumrutschst. Aber lass dich nicht hängen und warte das nächste Mal ab. Es wird dir schon keiner den Kopf abschlagen, wenn du dich nicht bedankst. Der hat bestimmt ein schlechtes Gewissen, da kannst du Gift drauf nehmen. Also: Halt die Luft an, aber nicht zu lange!

P.I aus Ergste wundert sich:Warum heißt das Verteidigungsministerium immer noch Verteidigungsministerium?

Das Verteidigungsministerium heißt seit 1990 Verteidigungsministerium, weil es die Interessen der Kriegswaffenlobby verteidigen muss.

P.S. aus Lamstedt möchte es einfacher: Gibt es denn keinen IQ- Schnelltest im Netz?

Dochdoch - rubbeln Sie bitte das Feld mit einem spitzen Gegenstand frei:





M.H aus Ober - Erlenbach beklagt sich, dass er Berufliches und Privates nicht trennen kann.

Dem kann geholfen werden: BE-RUF-LI-CHES, PRI-VA-TES

B.S. aus Ingolstadt rätselt: Warum zweifeln so viele Intelligente an sich, während so viele Dumme sich ihrer selbst so bewusst sind?

Wer an seiner Dummhet zweifelt, muss irgendwie intelligent sein. Wer sich seiner Intelligenz bewusst ist, kann nur dumm sein.

Oder so:

Es kann von Intelligenz zeugen, wenn sich einer anscheinend dumm anstellt. Umgekehrt kann es auch ausgesprochen dumm sein, sich als intelligent zu präsentieren.

K.A. aus Pforzheim bekennt: Ich beneide meine Frau, weil sie offenbar keine Blähungen hat.

Warum eigentlich? Bedenke den Kontrollverlust: Furzen ohne Ton ist doch wie Kacken in den Tiefspüler!?

O.L. aus Bremen- Nord ängstigt sich: Kann den niemand etwas gegen den IS ausrichten?

Nur Geduld - angeblich sollen in China Forscher am Nachweis arbeiten, dass pulverisierte Hoden von IS- Kämpfern Potenzprobleme beseitigen.

A.K. aus Bremervörde sinniert: Mich würde interessieren, wer bei der kommenden Olympiade Medaillenchancen hat.

Ich wüsste da einige, aber ich möchte mich nicht dem Verdacht der üblen Nachrede aussetzen, wenn ich hier Namen nenne.

D.B. aus Flögeln wundert sich:  Jetzt ist schon der dritte Tag rum, und immer noch haben wir keine Medaillen! Was ist bloß los? Wir waren doch noch nie 39. in der Wertung?
Sei doch froh, das bedeutet doch nur, dass wir wirklich sauber sind.

K.L. aus Nürnberg wundert sich: Warum müssen einige immer ihren Senf zu allem geben?

Um das zu verstehen musst du lernen wie eine Bratwurst zu denken.

J.C. aus Oberammergau sorgt sich: Hatte Darwin etwa doch recht? Bin ich kein Gotteskind?

Sei unbesorgt: Dann hätte Gott sich ja vorher zum Affen gemacht!?

J.C. aus Oberammergau sorgt sich immer noch: Und WENN DOCH, was wird DANN aus uns?

Ich schätze mal, wenn ich mir so die Entwicklung  der Pharmafia anscheue, eine Kreuzung von Versuchskaninchen und Laborratte .

D.T. aus Washington argwöhnt: Grenzt es nicht an Dummheit, wenn Nationalbewusstsein geleugnet wird?
An Dummheit grenzen Russland, Kanada und Mexiko.

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